Das Hotel HUBERTUS im Bergdorf Balderschwang empfängt seine Gäste heuer seit 75 Jahren. Damit hat die Gründerfamilie Traubel, heute in 3. Generation, einen wahren Rückzugsort für komfortable relaxende Tage in den Alpen geschaffen. Eine ausgewogene Kulinarik rundet das Wohlgefühl ab. Alle Fotos Ulrike Wirtz, wenn nicht anders vermerkt
Wer das Hotel Hubertus Mountain Refugio Allgäu von Osten, von München etwa, ansteuert, überquert kurz vor dem Ziel den Riedberg-Pass mit den traumhaften Serpentinen Richtung Bergdorf Balderschwang, Heimat des Refugio Hubertus. Vor Ankunft am Hotel lassen sich auf dem Weg schon zwei Höchstwerte aufs Reisekonto buchen: Der Riedberg-Pass ist mit 1.782 Meter über Null der höchste befahrbare Gebirgspass in deutschen Landen. Und Balderschwang, gelegen auf 1.044 Meter, ist der höchste Bergort Deutschlands. Einige Tage hier bringen weitere Höchstwerte: für die alpenländische Natur-Idylle und das Hotel Hubertus.

Denn das Refugio macht seinem Namen alle Ehre, stellt sich heraus als Rückzugsort auf Zeit für Stressgeplagte und solche, die bei unaufdringlichem Luxus verwöhnt werden wollen – bei Wohnen und Essen, im Spa mit Fitness und Anwendungen, bei alpiner Action, im Winter auch im Schnee, oder einfach mal nur mal wohlig nichts tun. Und das in der Bergwelt der Allgäuer Alpen im südwestlichsten Zipfel Deutschlands. Darauf stimmten die letzten acht Kilometer der Anfahrt top ein. So lang ist die Strecke zum Hotel ab Scheitel des Riedberg-Pass, führt Haarnadelkurve um Haarnadelkurve hinab. Kaum unten – auf immerhin noch 1.000 Höhenmeter – dehnt sich das Balderschwanger Hochtal gen Westen Richtung Bodensee und Bregenzerwald aus.
Wo wenige Häuser sich um ein Kirchlein versammeln, das seit Einfahrt ins Hochtal seine Turmspitze zeigt, ist Balderschwang erreicht. Die rund 400 Einwohner verteilen sich sichtlich durch das Tal. So begrüßt einen nahe Ortschild auch erst einmal nur ein einzelner Bauernhof, darauf folgen wieder nur Wiesen. Der Hof hat die traditionelle allgäuische Holzfassade, dunkelbraun gegerbt vom Wetter. Die Fensterbänke schmücken Blumenkästen, üppig bepflanzt in Pink, Rosa und Weiß an diesem Tag Ende Juni. Auf der Koppel neben dem Haus tollt eine schwarze Stute mit Fohlen herum. Rechts und links von Straße und Hof steigen malerisch grüne Wiesen und Wälder empor, bis die Gipfel der Hausberge erreicht sind, so etwa der 1.436 Meter hohe Gelbhansekopf.

Das ist buchstäblich malerische alpenländische Beschaulichkeit. Mehr davon gibt das Umland rund um Balderschwang her, vor allem mehr Natur, da Teil des Naturparks Nagelfluhkette, der sich auf 400 Quadratkilometer auf deutsch-österreichischem Boden verteilt. Der Naturpark steht für die gut 1.700 Meter hohen Gipfel von Riedberger Horn und Siplingerkopf; steht für über 1.000 Kilometer Wanderwege und Hütten zur Einkehr; für Tannenwälder und Wiesenblumen, für 500 Alpen und Alpweiden mit Vieh. Daher das Geläut von Kuhglocken, die im Allgäu Schellen heißen, auf Höhe des Orts und höher hinauf. Balderschwang und das Hubertus Mountain Refugio Allgäu liegen mittendrin.
Elegant-allgäuisch, nicht schnörkelig-überladen
Vor dem Kirchlein tut sich das Hotel auf, gefällt im allgäuisch-dezenten Äußeren mit viel hellem Holz. Ganz anders das Gebäude des Mountain Spring Spa in einer schick-modernen Architektur, das so auch auf Sylt stehen könnte. Bis aufs Material wiederum, nämlich der Fichte als Naturholz der heimischen Berge. Das Spa des Hubertus fällt auf und gefällt, entfaltet nämlich optisch trotz seiner Größe keine Wucht. Das liegt daran, dass seine drei Etagen harmonisch zu den Bergwiesen anschließen, die hinter dem Gebäude steil ansteigen. Das liegt am Schnörkellosen seiner Linien im Mix mit dem Material für das Äußere: zur hellen Fichte große Glasflächen. Das Ansehnliche draußen macht neugierig auf innen. Das Spa gewährt aber von der Straße keinen Einblick.

Der Infinity-Außenpool im ersten Stock lässt sich nur erahnen, Sonnenschirme und ein schaukelnder Korb, ein Hanging-Egg, sind zu sehen, in dem es sich entspannend sitzen lässt. Aber all das erschließt sich erst nach dem Einchecken. So auch die großen Spa-Terrassen im ersten und dritten Stock, umrandet von Beeten mit Gräsern und Wiesenblumen wie auf der Alp, und immer der Blick auf Berge; der große Pool drinnen als Verlängerung des Infintiy-Pool draußen; dazu ein Naturbadesee als Teil einer Teichanlage. Alles ist geräumig. Im Rooftop im dritten Stock weitere Freiflächen mit Berg-Blick, aber auch ein japanisches Warmwasser-Bad, ein Onsen, mit Zen-Steingarten und Aussicht auf sattgrüne Wiesen. Einfach harmonisch dieser Touch von Asien und Allgäu.

Drinnen Ruheräume mit Tee und Wasserstationen, Yoga-Halle, vier Saunatypen, zehn Behandlungsräume. Auch drinnen edel-helles traditionelles Fichtenholz und schnörkellos wie beim Äußeren. Die Formsprache des Mobiliars, ob Liegen oder Pendel-Eier, ist modern-reduziert, gekonnt dekoriert mit Farbtupfern bei Kissen und Decken und ausgesuchten Accessoires. Rundum die schon von außen bewunderten bodentiefen Fenster, auf dass die Aussichten auf Berge und Hochtal von drinnen so gut sind wie von draußen. Nicht zuletzt eine mit allem Pipapo an Premiumgeräten ausgestattete Fitness-Lounge und natürlich spezielle Wellness-Angebote und Ayurveda-Anwendungen.

Doch wie gesagt, dazu später. Erst einmal ankommen. Am Hoteleingang steht in schlichtem Schriftzug „HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu“, daneben ein ebenso schlicht gemaltes Hirschgeweih. Das erinnert an die Anfänge des Hotels vor nunmehr 75 Jahren. Das Haus führen heute zwei Generationen: Karl Traubel und Gattin Christa als Vertreter und Chefs der zweiten Generation sowie der Sohn Marc Traubel mit Gattin Sabrina als dritte Generation. Der Gründer war 1951 auch ein Karl und Vater des Seniors. Der erste Karl kam vor 75 Jahren mit Kind und Kegel aus München in die alpine Abgeschiedenheit, wollte nur einige Jahre bleiben, baute erste Ferienzimmer.
75 Jahre Hotel Hubertus im Balderschwanger Tal
Der gelernte Metzger war immer mehr bei den Jägern nachgefragt, die in die Region kamen. Weil Karl damals das erlegte Wildbret gleich vor Ort für die Waidmänner aufbereitete. Dazu gesellten sich im Winter Tourengeher, die auf Skiern aufstiegen, die zunehmend einige Tage im hohen, fast abgeschnittenen Balderschwang verweilten. Als 1961 die Riedberg-Passstraße gebaut und so die Zufahrt zum Tal und Ort von Osten kommend deutlich erleichtert wurde, kamen immer mehr Gäste auf Zeit.


Heute hat das Hubertus 66 Zimmer und Suiten, eine Restauration mit Angeboten von morgens bis abends und verwöhnt seine Gäste aus nah und fern auch im 2021 neu erbauten Mountain Spring Spa. Das Team ist international und besteht aus über 100 Damen und Herren. „Reinkommen“ begrüßt einen inzwischen ein Spruch auf der Fußmatte direkt beim Betreten der Lobby und setzt den relaxten Ton im luxuriösen Refugium. Der Lobby angeschlossen ist eine kleine, reichlich und fein sortierte Bar, dazu stylische schwarze Sitzmöbel, doch auch helle hölzern-rustikale Hochtische und allgäuische Dekors. Daran schließen Teestube und Weinbar an mit guten Tropfen aus dem Alpenland, zum Beispiel Weiße und Rote vom Weingut Aufricht am Bodensee nahe Meersburg, desgleichen vom Weingut Reichsrat von Buhl in Deidesheim, vom italienischen Ca dei Frati in der Lombardei oder dem Tedeschi in Venetien.


Ambiente, Flair – alles lädt zum Verweilen ein. Alles ist stilsicher gestaltet und sichtlich aus einem Guss – im ganzen Hubertus von heute. „Unsere Familie hat seit Anbeginn das Geschäft mit Tatkraft und Seele immer weiter entwickelt“, so der heutige Senior Karl Traubel. Dazu gehörte der zunehmende Fokus auf anspruchsvolles Ambiente, Wellness und gute Kulinarik. Dabei ist bei Stil, Architektur und Philosophie des Hauses die heutige Seniorchefin Christa nach wie vor im Lead. Der letzte große Schritt des Hubertus hat aber auch mit dem leidvollen Lawinenunglück im Januar 2019 zu tun. „Bereits vor dem Unglück war ein Umbau geplant. Nun mussten wir aber die Pläne ändern und anpassen. Dann kam Corona hinzu“, so Junior Marc Traubel.
Am Ende haben die Traubels das Hubertus und sein Konzept überarbeitet und in der Folge das luxuriöse Spa neu gebaut. „Um Fortentwicklung und Philosophie nach außen sichtbar zu machen, haben wir uns umbenannt.“ In „HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu und Mountain Spring Spa“, wie es am Eingang steht. Was der neue Name auch transportieren soll: „Wir hatten unser HolisticLife-Konzept schon um 2017 zu einem ganzheitlichen Wohlfühlangebot ausgebaut. Nun betonen wir unsere Natur als Kraftquelle und Rückzugsort“, so Karl und Marc.


Alles strikt nach dem Motto für die Gäste: Alles kann, nichts muss. Ob Ayurveda-Behandlung, Wellness-Treatment, individuelles Coaching, ob Klangschalen-Meditation oder Sauna-Rituale, ob Workout und Krafttraining mit und ohne Personal Trainer, ob Gesichtsmassage oder Faulenzen. Das Wohlfühlkonzept HolisticLife hatten die Traubels vor knapp zehn Jahren eingeführt, da hatten sie bereits 20 Jahre zuvor umgestellt auf Wellness-Angebote. Senior Karl: „Bis dato hatten wir auf Gruppen- und Busreisen gesetzt.“


Der heutige Senior, 72, weißes volles Haar und Rauschebart, und der Junior Marc, 44, teilen sich die Rolle des Gastgebers, und jeder trägt seinen Teil zur Gästebetreung bei. Das bedeutet für die Gäste auch, dass Karl und Marc den einen oder anderen Abend dazu einladen, Traubels bzw. des Hubertus‘ Speisekammer kennenzulernen oder bei einer Küchenparty die Mannschaft mit Chefkoch Kristian Knölke bei der Arbeit zu erleben. Marc wie auch Karl gehen selbst als Guide mit Gästen auf Wanderungen. Andererseits hält Seniorchefin Christa im Haus für Interessierte Vorträge zum Hubertus-HolisticLife-Konzept. Juniorchefin Sabrina kümmert sich um die Kids – „hoffentlich die vierte Traubel-Generation im Geschäft“, sagt Marc.
Das würde kaum überraschen, prägen die Liebe zu Ort, Höhenlage und Allgäuer Alpen seit 75 Jahren die Familie und ihr Hubertus, sind zugleich kein Zeichen für Stillstand, auch jetzt nicht mit dem rundum erneuerten Hubertus. Kaum verwunderlich bei so viel Unternehmertum, wenn Marc Traubel sagt: „In den nächsten Jahren planen wir strategische Erweiterungen in den Bereichen Zimmer und Restaurant.“
Familienbetrieb in dritter Generation und kein Stillstand
Wer heuer das rundum neu gestaltete Hubertus besucht, sieht und fühlt: Altbacken ist so überhaupt nicht der Stil der Traubels. Tradition schon, gerade auch bei der Auswahl der Materialien. Das helle Holz bei Hotel und Spa ist außen und innen Fichte, innen bei den oft handgefertigten Vollholzmöbeln und Fußböden außerdem Lärche, Weißtanne und Eiche. Bei Stoffen herrscht meist Leichtigkeit in Form von Baumwolle und Leinen vor. Für Kissen und andere Details kommt Filz hinzu. Nichts ist überladen, nichts kitschig. Alles vermittelt Geborgenheit. Selbst in den Zimmern der einfacheren Kategorien gefallen Verwöhn-Details: ein Hanging Egg wie im Spa, eine Wärmflasche mit Filzbezug, der Rucksack zum Ausleihen, Yoga-Matte, Badetasche für den Spa-Besuch und flauschige Bademäntel.

Pünktlich zum 75. Geburtstag hat das Hubertus alle seine Zimmer und Suiten, alle entweder mit Balkon oder Terrasse, mit Blick auf die Berge, Wiesen oder ins Grüne des Spa. Die Einzelzimmer sind 21 bis 27 Quadratmeter groß, Doppelzimmer bis 30, Suiten je nach Kategorie 52 bis 64 Quadratmeter. In der Hubertus Suite kommen Kaminofen und Regendusche hinzu. Die Suite Gipfelglück hat eine in den Wohraum integrierte Badewanne. Im Liebesnest sorgt der Blick von der Badewanne direkt in den Bregenzer Wald für unvergessliche Momente zu zweit, den Sonnenaufgang inklusive.

Nach einigen Tagen eigener Erfahrung und Erholung vor Ort erfüllt sich der von den Traubels für das Hubertus gesetzte Anspruch, „Raufkommen. Zum Runterkommen.“ Vor Ort erfährt der Gast auch, dass die Natur der Allgäuer Alpen im Hubertus auch präsent ist über die Wildkräuter, die sie hervorbringt: Sie nutzen die Kräuter wegen ihrer wichtigen Effekte für die Gesundheit, verwenden sie für Spa-Behandlungen, selbstgemachte Tees und in der Küche als geschmackvolle Zutat. Bei Kräuterwanderungen und in Gewürz-Workshops können Gäste in deren Eigenschaften als natürliche Quelle fürs persönliche Wohlbefinden und für den Speisezettel zu Hause einsteigen.
Ausgewogene Kulinarik mit Slow-Food und Jausensackerl
Die Kulinarik betreiben die Traubels in ihrem Hubertus inzwischen mit besonderem Nachdruck, mit Chefkoch Kristian Knölke am Ruder. Die Küche verbindet Allgäuer Tradition mit modernen Kochrichtungen aus aller Welt, vereint frische Produkte der Region mit internationalen Qualitätsprodukten, setzt auf gesunde und schonende Zubereitung ohne Zusatzstoffe – nach dem Motto alles frisch und geschmackvoll, raffiniert und abwechslungsreich und Slow-Food in Neudeutsch genannt, die Ausrichtung auf gesunden regionalen Essensgenuss. Allein dafür lohnt sich ein Abstecher ins Hubertus, das wegen seiner Abgelegenheit und entsprechender Abwesenheit anderer Top-Lokale zu Recht auf Vollpension setzt.


Das heißt neben Frühstück mit Jausensackerl zum selbst Füllen, neben Lunchbuffet und Kuchentafel am Nachmittag täglich am Abend ein Viergang-Menu mit einer Auswahl verschiedener Alternativen, auch vegetarisch bzw. vegan. Und jeden Sonntag wird ein LebenEssenz-Menu mit fünf Gängen kredenzt. Auf den Tisch kommen Vorspeisen wie zum Beispiel gegrillter Seesaibling und marinierte Wassermelone, beides an Gartengurken-Apfel-Salat. Kommt etwa weiße Strauchtomaten-Ingwer-Suppe oder als ein Zwischengang Junglauch-Kartoffeltrüffel-Tarte. Hauptgerichte sind nicht nur wahlweise das Filet vom Wiesenschwein oder ein gegrilltes Zanderfilet. Gemüse mal gegrillte Paprika, mal Kohlrabi, mal Zuckerschoten oder oder. Nebst weiterer Begleitung durch Süßkartoffeln, Tagliatelle oder schwarzem Risotto. Und dann die Desserts – vielleicht ein Kaffee-Muffin zu Aprikosensalat als vegane Option oder eine Opera-Schnitte mit Alpenmilch-Blütenhonig-Eis.


Als Hubertus-Klassiker sind on top täglich unter anderem im Angebot: Balderschwanger Rinderroulade und klassische Käsespätzle, noch dazu Hüftsteak, Rumpsteak, Entrecote. Küchenchef Kristian: „Die Steaks können täglich vorbestellt werden, damit sie sous vide vorgegart und damit am Abend mundgerecht nach gewünschter Garstufe serviert werden können.“ Dass er und die Familie Traubel ihre Lieferanten von Hand verlesen, dass sie zudem die aus der Region gut kennen, überrascht nicht. Marc Traubel: „Wir pflegen mit unseren ansässigen Erzeugern regen Austausch und kennen sie alle persönlich.“ Das gilt auch für die Alpsenner aus dem Bergenzerwald, deren Käse an Traubel’s Bar jeden Abend kredenzt werden – aufs Haus.

Gespeist wird in sieben Stuben im ersten Stock, von denen keine ausschaut wie die andere. Auch hier der angenehme Mix von echt alt und urig-alpenländisch, aber nicht verspielt und die Stuben neueren Datums sichtlich gern auch mit moderner Note. An die Stuben schließen große Terrassen an, wieder mit dem Panorama der Berge rund um den Gelbhansekopf. Einfach traumhaft ist es, hier zu sitzen im sommerlichen Juni wie gerade. Und die Vorstellung gefällt, genau hier auch bei Schnee und Eis schön warm eingemummelt zu sitzen, tagsüber um die winterlichen Berge zu betrachten und in den blauen Stunden den Sternenhimmel.
Schmankerln aufs Haus sonntags ab 18 Uhr
Wer sonntags anreist, kommt in den Genuss des fünfgängigen Menus. Noch dazu startet zuvor um 18 Uhr ein allsonntägliches Ritual des Hubertus – ein Get-Together mit den Gästen – und dauert eine gute Stunde. Und zwar laden Karl und Marc Traubel ihre Hausgäste zu Schmankerln aufs Haus ein, wie etwa auch mal Käsefondue und Raclette, und zu Drinks, ob Bier oder Cocktail des Tages. Senior Karl macht mir mit viel Liebe ein Brettchen mit Raclette auf Brot zurecht und erzählt währenddessen auch – wichtig im Gebirge – vom Wetter und wie alles im Balderschwanger Hochtal zusammenhängt.

Hier in und um Balderschwang braut sich, so Karl, gern „Wetter“ zusammen. „Wir kriegen oft kurze, heftige Schauer, die im Winter auf unserer Höhe über 1.000 Meter zuverlässig für Schnee sorgen. Die Regenwolken kommen vom Westen, vom Bodensee durch unseren typischen Westwind. Die Wolken bleiben dann an den Bergen der Hörnergruppe hängen, siehe unser Riedberger Horn, und regnen sich bei uns ab.“ Ja, das Riedberger Horn als höchster Berg der Hörnergruppe und seine Passstrasse mit den tollen Haarnadelkurven durch die Allgäuer Alpen – die kennt man nun schon.
Website und mehr wichtige Details
Die Website des Hubertus Mountain Refugio Allgäu: www.hotel-hubertus.de. Facebook @HubertusMountainRefugio; weitere Social-Medias @hubertus_mountain_refugio; #lustaufleben #holistclife #lieblingsplatz #allgäu#balderschwang
Website zu Balderschwang https://hoernerdoerfer.de und zum Naturpark Nagelfluhkette https://nagelfluhkette.info
Extras Jede Buchung ab zwei Nächten inkludiert eine Spa-Behandlung im Wert von 120,00 Euro, zugeschnitten auf persönliche Bedürfnisse, ob ayurvedische Fuß- und Beinmassage, Ayurveda Starter genannt, ob Dehnen und Strecken inklusive Atmung (Holistic Energy). Zu bestimmten Terminen bietet das Mountain Spring Spa die K.O.R.E. Therapie an mit westlichen und östlichen Analyse- und Behandlungsformen. Sie dient dem Erkennen gesundheitlicher Defizite und zeigt Mittel und Wege auf, zu besserer Gesundheit zu kommen. Beratung und Durchführung: Dr. John Brazier aus UK, alternativer Therapeut und Health Coach im Hubertus. Solch ein Paket kostet bei drei Übernachtungen ab 1.210 pro Person – Details siehe Website des Hubertus.












