IPW 2026 in Fort Lauderdale Foto IPW

Reiseziel USA – News von der IPW 2026, auch wichtig zur Fußball-WM

News und Tipps, recherchiert auf der IPW in Fort Lauderdale/Florida und relevant über Fußball-WM hinaus

Das Deutsche WM-Team machte erst einen Zwischenstopp in Chicago mit Traumlage am Lake Michigan im US-Staat Illinois und ist nun in ihr WM-Quartier in Winston-Salem/North Carolina umgezogen. Reiseziel USA: Das Turnier findet statt seit 11. Juni in Kanada, Mexiko und USA – und endet mit dem Finale am 19. Juli in New York-New Jersey. Die USA als Reiseziel freut sich über Touristen aus aller Welt im Rahmen der Fußball-WM und darüber hinaus. Das war die Botschaft Ende Mai auf der IPW, der größten Reisemesse der USA mit Teilnehmern ebenfalls aus aller Welt: Reiseanbieter und Reisekäufer, Destinations- und Reiseorganisationen und nicht zuletzt Medienvertreter. Die IPW findet alljährlich statt, dieses Mal und erstmalig in Fort Lauderdale im Sunshine-State Florida (im letzten Jahr in Chicago) und wird veranstaltet von der U.S. Travel Association, der Vereinigung der US-Reiseindustrie, im Verbund mit Brand USA als großer, internationaler Marketing-Verbund. https://www.ipw.com; https://www.ustravel.org; https://www.thebrandusa.com; https://www.fortlauderdale.com

Erst arbeiten, dann Beach, so konferierte die internationale Reiseindustrie in Fort Lauderdale/Florida Foto Ulrike Wirtz
Fort Lauderdale ist mit Tropenflair ein internationales Topziel für Urlaub und Meetings Foto Ulrike Wirtz

Heuer in Fort Lauderbale zählte die IPW knapp 5.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern, auch aus Deutschland, darunter auch Lebensart-Reise-Autorin Ulrike Wirtz. Bei der dreitägigen Veranstaltung fanden 75.000 Business-Termine statt, immer im Fokus die Attraktivität und Vielseitigkeit der USA als Reiseziel von der Ost- bis zur Westküste, von Mega-Cities bis zu Städtchen, von karger Wüstenei bis zu tropischer Pracht (Reisen im Überblick: www.americathebeautiful.com). Die Anziehungskraft als Reiseziel ist trotz aller Unwägbarkeiten und Kritik ungebrochen: Die Anzahl der USA-Besucher, wie auf der IPW veröffentlicht, lag 2025 bei insgesamt 68 Mio. Reisenden. Die meisten Besucher kamen 2025 aus Mexiko (17,98 Mio., macht 26 % Marktanteil), aus Kanada (16,02 Mio.; 23 %) und Großbritannien (4,06 Mio.; 6 %). Aus Deutschland reisten 1,77 Mio. an, gegenüber 1.84 Mio. (2023) und 1,99 Mio. (2024).

Setzt auf höchste demokratische Kraft mit Abraham Lincoln-Porträt - Geoff Freeman, President und CEO der U.S. Travel Association Foto Ulrike Wirtz
Setzt auf Symbole demokratischer Kraft mit Abraham Lincoln und Kapitol im Bild – Geoff Freeman, U.S. Travel Association Foto Ulrike Wirtz

Die U.S. Travel Association und Brand USA betonten zudem, dass neue Maßnahmen die Einreise verbessern, klärten über Fehleinschätzungen auf, die sich via mancher Medien ausbreiten. Zu den neuen Erleichterungen, von denen gerade auch die Bürger aus der EU profitieren, gehören die Einstellung 5.000 zusätzlicher TSA-Officer; die Reduzierung von Visa-Wartezeiten, die Verwendung neuer Scanner an Airports; nicht zuletzt die Ausdehnung des ESTA-Einreisesystems, das auch Deutsche bei der Einreise bevorzugt behandelt.

Get Facts. Get Going – Fakten statt Fake News zur Einreise nach USA

Ein brennendes Thema behandelte die IPW, indem sie sich den Bestimmungen zur Einreise nach USA inklusive Gebühren und auch den Ticketpreisen für Nationalparks widmete. Zumal weil auch in Deutschland immer wieder verschärfte Kontrollen ins Feld geführt werden und Reisende abschrecken; Kontrollen auch rund um die Social Media Accounts Einreisender durch CPB-Officer, wie die Kontrolleure der U.S. Customs and Border Protection am Port of Entry kurz genannt werden. Doch sind die herumwabernden Info Fakten oder Fake News, fragt man sich. Damit das Vertrauen in die USA wieder hergestellt bzw. bekräftigt wird, legten U.S. Travel Association und Brand USA eigens eine Informationsplattform mit den geltenden Einreise-Bestimmungen auf.

Fakten zur Einreise - zusammengefasst von U.S.Travel Association und Brand USA
Fakten zur Einreise – zusammengefasst von U.S.Travel Association und Brand USA als Antwort auf die Fake-News-Welle

Sie nennt sich: „Get Facts. Get Going.“ Einfach den Link eingeben https://qrco.de/bgoKCv; schon geht es zur Website Visittheusa.com/entry mit allen wichtigen Einreise-Info auf Englisch – nach dem Motto: Die Planung von US-Trips soll spannend, nicht verwirrend sein. Die Website nennt dann Fragen, und beim Anklicken poppt die Antwort auf. Als erstes die Frage, ob internationale Reisende noch in den United States erwünscht sind? Die Antwort: Sie sind willkommen, dann heißt es Before you go, wieder anklicken und verlinken auf die amtliche Seite www.travel.state.gov. Fakten sind demnach: Deutsche wie andere europäische Bürger reisen als Touristen nach wie vor vereinfacht mit ESTA ein (Electronic System for Travel Authorization als Teil des Visa Waiver Program); das gilt für Aufenthalte an einem Stück von weniger als 90 Tagen und bei Verwendung eines elektronisch lesbaren Passes. ESTA  passt für deutsche Urlauber wie Geschäftsleute. Die Gebühr beträgt aktuell 40,27 US-$.

Wer länger als 90 Tage an einem Stück bleibt, aber auch wiederum nur auf eine bestimmte Zeit, braucht ein Visum – ein Non Immigrant Visa – und muss es beizeiten im Konsulat (etwa Berlin, Frankfurt, München) beantragen; Details siehe www.travel.state.gov. Non Immigrant Visa benötigen zum Beispiel Studenten, abgestelltes Personal (Intracompany Transferees), Künstler, Athleten oder Journalisten. Hier fallen je nachdem Gebühren von 185 $ bzw. 205 $ an. Aber: Nach wie vor zahlt man nicht die angedrohten 250 $ extra, die so genannte Visa Integrity Fee, besagt die offizielle Seite. Fake News also, wer anderes behauptet.

Offizielle Seite der U.S. Customs und Border Protection Foto Ulrike WIrtz
Sicher gehen mit der offiziellen Seite der U.S. Customs und Border Protection Foto Ulrike WIrtz

Was die Prüfung von Social-Media-Aktivitäten angeht: Der offizielle ESTA-Antrag – von der offiziellen ESTA-Website – fragt nicht danach, Social-Media-Aktivitäten, Passwörter oder private Nachrichten offenzulegen www.esta.cbp.dhs.gov. Die Get Facts Get Going-Initiative verweist ausdrücklich aber darauf, nur die offizielle ESTA-Antragsseite zu nutzen, da andere Anbieter-Websites womöglich anderes behaupten. Und natürlich gilt: Die Fragen im ESTA-Prozess sind wahrheitsgemäß zu beantworten. Die Einreise über ein genehmigtes ESTA ist generell zwei Jahre möglich, gilt also für diverse Einreisen im Zwei-Jahres-Zeitraum. Auch fällt keine erneute Gebühr an, es sei denn wegen Zeitablauf braucht es ein neuer ESTA.

Zügige Einreise in die USA

Wer am Port of Entry vor dem Immigration-Officer steht, wird mit den üblichen Fragen konfrontiert: Zweck der Reise, wie lange in den USA, wo zuerst, wie viel Cash dabei. Dabei läuft der elektronische Prozess: Fingerabdrücke, Foto vom Gesicht biometrisch. Bei all dem heißt es: Wie es in den Wald ruft, so schallt es hinaus. Man antwortet höflich und kooperativ, hat Pass und erste Unterkunft (Hotel-Name und Adresse) parat. No goes beim Warten oder vor dem Officer: telefonieren, Nachrichten checken oder senden, fotografieren. Geduld kann nötig sein oder auch nicht. Aufgrund eigener Erfahrung: An vielen Flughäfen läuft meist die Einreise zügig ab, zuletzt selbst gesehen in JFK/New York, in Miami, Los Angeles, San Francisco oder Chicago.

Reisetipps und News aus dem Land – mitgebracht von der IPW  

2026 stehen auf der speziellen Agenda für Reisen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten neben der WM die US-weiten Festivitäten zu 250 Jahre Unabhängigkeit der USA von Europa. In zwei Jahren finden die Olympischen Spiele in Los Angeles statt. Auf der Liste der  Dauerbrenner locken Klassiker wie Erkundungstage in New York City und Road-Trips etwa über die Route 66, die natürlich auch nach ihrem 100. Geburtstag in diesem Jahr weiterhin attraktiv bleibt, oder durch die Wüste Süd-Kaliforniens. Weniger bekannte Ziele: etwa kleine Beach-Towns am Lake Michigan im Nordosten Chicago‘s, dessen Beach gerade auch die deutschen WM-Kicker genießen konnten. Hier nun einige spezielle Tipps.

Salt Lake City/Utah – Besucher aus aller Welt bekommen 2027 die einmalige Gelegenheit, den der Öffentlichkeit generell verwehrten Salt Lake Tempel in Salt Lake City zu besichtigen. Das verkündete das staatliche Tourismusbüro anlässlich der Reisemesse in Fort Lauderdale. Der Tempel ist Teil der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, zu der Mormonen gehören, und wurde 1853 prachtvoll mit Ornamenten außen und vielen Zimmern innen erbaut. Der Tempel ist nur Mitgliedern mit Empfehlungsschreiben ihres Bischofs vorbehalten. Nun wird er seit inzwischen sechs Jahren restauriert und steht nach Vollendung der Arbeiten zur Feier des Tages kurz für jedermann offen und zwar vom 5. April bis 1. Oktober 2027.

Rarität und Olympia in Salt Lake City

Der Tempel ist bombastisch und schmückt eine riesige religiös bestimmte Anlage, die auf 40.000 Quadratmeter auch Bürogebäude und Konferenzzentrum in Salt Lake City umfasst.

Salt Lake City Tempel Foto Matt Morgan Visit Utah
Der Salt Lake City Tempel öffnet 2027 nach sechsjährigen Bauarbeiten ein paar Monate für jedermann Foto Matt Morgan/Visit Utah

Ein Ensemble, das die Atmosphäre in der Stadt der Olympischen Winterspiele 2002 und der künftigen 2034 beherrscht. Der Tempel ist Kernstück der riesigen Religions-Einrichtung und gilt von innen als prachtvoll, hat viele Zimmer, wie auf einem Modell zu sehen ist, und wirkt geheimnisvoll schon von außen wegen seiner symbolträchtigen Ornamente. Dass es von seinem Innern nur wenige alte Fotos gibt, macht zusätzlich neugierig auf die einmalige Gelegenheit 2027. Insider rechnen denn auch nicht zeitnah mit weiteren Besuchsmöglichkeiten. Die Restaurierung war nötig geworden, weil die Gegend mit ihrem Hochgebirge als Erdbebenregion gilt. Daher wurden entsprechende Vorrichtungen und Absicherungen auf neuestem Standard eingebaut. Tickets müssen online angefragt werden.

Juab County und seine legendäre  Felsformation Devils Kitchen Foto Hamel Seth
Nur ein Meisterwerk der Natur in Utah – die legendäre Felsformation Devils Kitchen in Juab County Foto Hamel Seth

Der US-Bundesstaat Utah bekommt Winter-Olympia erneut wegen seiner Hochgebirgslage und lockt immer schon Besucher gerade auch im Winter an – wegen seiner Top-Schneebedingungen. Ikonische Ziele für Gäste aus aller Welt sind zudem Utahs fünf Nationalparks, die sogenannten Mighty Five: Zion, Bryce Canyon, Arches, Canyonlands und Capitol Reef. Besucher erreichen Stadt und Bergstaat gut über den internationalen Salt Lake City Airport, der als wichtiges Einfallstor der Mountain States, wie auch der Nachbarstaat Colorado, gilt. Der Flughafen bietet nach jüngstem Ausbau 94 Gates. https://www.visitutah.com 

New Orleans – mehr als Karneval und Jazz

New Orleans/Louisiana – Die Südstaaten-Metropole mit viel karibischem Flair wird 2027 die IPW ausrichten. Doch noch ist 2026 – New Orleans feiert nun einen ihrer bekanntesten Bürger: Louis Armstrong, den weltberühmten Jazztrompeter und Sänger. Denn am 4. August 2026 jährt sich der Geburtstag von Lewis Armstrong zum 125. Mal, sein Todestag, 6. Juli 1971 in New York City, keine vier Wochen zuvor zum 55. Mal. Gründe genug, ihm, einer der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts, in seiner Geburtsstadt zu gedenken. „what a wonderful world”, “when the Sainsts go marching in”, “dream a little dream of me”, um nur einige Klassiker vom auch Satchmo genannten Louis Armstrong zu nennen.

Louis Armstrong Startrompeter aus New Orleans
Der legendäre Louis Armstrong – Startrompeter aus New Orleans

Besonders feiern wird ihn das alljährliche Satchmo SummerFest am 1. und 2. August, das am New Orleans Mint, ein ikonischer Bau und inzwischen Teil des Louisiana State Museum, stattfindet. Das Mint liegt um die Ecke vom historischen French Quarter mit der berühmt-berüchtigten Bourbon Street, die erste Adresse für Nachtschwärmer  in der Jazz-Stadt, und widmet dem Musiker Lesungen, Konzerte etc. Das Louis Armstrong House Museum begeht seinen Jahrestag ab 1. Oktober mit der Ausstellung „Armstrong in Ghana“. Und die Clubs und Bars nicht nur im French Quarter werden in der Traditionsstadt des Jazz zu seinen Ehren noch mehr Platten auflegen als ohenhin schon.

Die Ehrungen für Louis Armstrong sind natürlich nicht die ersten, die ihm zuteilwerden. So widmete ihm das New Orleans Jazz Museum, zentral in der Stadt gelegen, seit 2024 eine Dauerausstellung mit dem Titel „It all started in Jane Alley: Louis Armstrong in New Orleans“ – mit Fokus auf seine Kindheit, sein Leben als Jugendlicher und seinen musikalischen Mentor Joe „King“ Oliver. www.nolajazmseum.org. Die Stadt und der US-Bundessaat Louisiana verewigten ihn zudem schon 2001 besonders, indem der internationale Flughafen von New Orleans zu seinem 100. Geburtstag nach ihm benannt wurde.

New Orleans und sein French Quarter Foto Ulrike Wirtz
Im historischen French Quartar von New Orleans warten idyllische Straßenansichten Foto Ulrike Wirtz

Die Metropole im Südosten von Louisiana nahe Golf-Küste lockt ihre Besucher – auch die internationale Reiseindustrie und Medienvertreter aus aller Welt auf der IPW 2027 – mit ihrer französisch-kreolischen Kultur und bietet eine entsprechende Kulinarik – legendär die Cajun-Küche mit Gumbo  (Eintopf mit Reis) und Jambalaya (Gericht mit Garnelen, Gemüse und Reis) sowie die Po Boys, die riesigen Sandwiches, auch „dressed“, dann mit Saucen etc.. Außer den Kneipen und Clubs und ihren musikalischen Events wartet der elegante Garden District mit hochherrschaftlichen Villen und Alleen, die neue Riverfront zum Verweilen und der berühmte Mardi Gras jedes Jahr im Frühjahr. Und wenn auch oft schlecht zu verstehen – vielerorts wird französisch gesprochen. https://www.neworleans.com

New York – die Stadt, die niemals schläft

New York City/New York State – Auf der IPW letztes Jahr in Chicago hat sich die Metropole als Luxus-Stadt präsentiert, wollte ihre internationalen Besucher für die teuren Hotels, Restaurants und Boutiquen in der Mega-City begeistern (siehe Lebensart-Reise.com). Alles wirklich hipp hier. Auf der diesjährigen IPW verwies das Marketing-Team von New York City wieder auf ihre Stadt auch als gute Adresse für kleinere Reise-Budgets www.nyctoursim.com/free. Hier attraktive Beispiele:

+ NYC Restaurant Week – sie findet im Juli und August quer durch alle fünf Stadtteile statt, also auch Brooklyn oder Queens, und verspricht gutes Dining zu Festpreisen und zwar 30 $, 45 $ oder 60 $. Zwar nicht wirklich günstig, aber für New York City in der Tat schon Schnäppchen. Die teilnehmenden Restaurants bieten die Fix-Preis-Essen zum Lunch oder Dinner an oder beides. Welche Restaurants mitmachen, wird zeitnah auf der Website oben unter dem Stichwort „NYC Restaurant Week“ veröffentlich

+ Zehn Festivals über den Sommer, die keinen Eintritt kosten, allen voran die traditionellen Konzerte im Central Park unter dem Namen „SummerStage“ und vor 40 Jahren gestartet. Das Programm reicht von Klassikkonzerten mit Stars der Metropolitan Opera über Jazz und R&B-Shows bis zu Techno-DJ-Shows. Oder das Sommer-Programm „Shakespeare in the Park“, ein weiteres Event mit Tradition im Central Park und zwar im Delacorte Theater. Oder „Summer for the City”, dargeboten vom Lincoln Center. Das Programm läuft bis zum 8. August und umfasst etliche Kunst-Events – von modernem Tanz bis zu klassischem Gesang. Mehr siehe auf der oben genannten Website.  

Central Parkbei Nacht - what a view und gratis Foto NYC
Der Central Park bei Nacht – what a feeling und gratis Foto NYC

+ Das Budget schonen auch freie Kino-Nächte unter freiem Himmel und zwar bis zum 18. September 2026. Die Location sind perfekt, nämlich Bryant Park direkt an der New York Public Library in Downtown, Hudson Yards direkt am Hudson River und Coney Island im Süden von Brooklyn am Meer gelegen (www.nycgovparks.org).  

+ Sie sind nicht nur günstige Transportmittel – die Fähren der NYC-Ferry. Denn Fahrten kosten vier $ – so preiswert lässt sich die Skyline vom Wasser aus selten betrachten. Dafür sorgen Fährverbindungen über East und Hudson River, Upper und Lower Bay sowie nach Queens oder Bronx. Der zentrale Terminal der NYC-Ferry liegt an Pier 11 nahe Wall Street, also im Süden von Manhattan. Sogar kostenlos für Fußgänger ist die Staten Island Ferry, deren Boote am orangefarbenen Anstrich zu erkennen sind. Die fahren von Manhattans Südspitze zur Insel Staten Island nach Südwesten und retour und kommen dabei an der Freiheitsstatue vorbei. Für den Blick fahren viele nur hin und direkt wieder her. Dabei lohnt ein Ausflug über Staten Island. auch wegen ihrer Orte mit teils hübscher alter Architektur.

Symbol der Freiheit - New Yorks Statue of Liberty Foto NYC
Symbol der Freiheit und gut aus der Nähe von der Staten Island Ferry zu sehen – Statue of Liberty Foto NYC

Vom DFB in New York City – Zur Fußball-WM hat das German House of Soccer in Manhattan auf vier Wochen seine Tore geöffnet. Hier finden Public Viewing, Live-Events, Talks und die Pflege deutscher Fußball-Kultur statt, wie es offiziell vom Hauptorganisator DFB heißt. Er möchte damit Fans, Medien, Partner und Fußballbegeisterte aus aller Welt, unterwegs vor Ort in New York, erreichen. Die Location liegt zentral im Chelsea Industrial, konkret in der W 28th St, New York, NY 10001 und damit im angesagten Teil der Stadt Midtown zwischen Chelsea, Hudson River und Midtown West. Der Zugang erfordert ein gültiges Ticket für den Tag, muss online gebucht werden und garantiert je nach Andrang keinen Zutritt. Dafür ist das ganze kostenlos. Info und Buchungen über die Website. https://www.ghos-dfb.de

Luxus auf Malediven Privatinsel

HolidayCheck Reisereport 2026: Klassiker dominieren – bis zu 800 Euro Sparpotenzial im Herbst

Die Reiselust der Deutschen bleibt ungebrochen: Laut dem aktuellen HolidayCheck Reisereport 2026 stabilisiert sich der Markt spürbar. Besonders gefragt sind weiterhin bewährte Pauschalreiseziele wie die Türkische Riviera, Hurghada, Mallorca und Kreta. Gleichzeitig zeigt sich: Die Preise steigen nur moderat – und wer flexibel reist, kann kräftig sparen.

Herbst statt Hochsommer spart bares Geld

Vor allem Paare profitieren von Reisen in der Nebensaison. So lassen sich im Oktober gegenüber der Hauptsaison bis zu 800 Euro sparen – etwa bei einem Urlaub auf Formentera. Auch die Costa Brava (rund 600 Euro weniger) oder Kreta (etwa 400 Euro günstiger) bieten deutliches Sparpotenzial.

Familien entdecken zunehmend die Herbstferien als Alternative zu den Sommermonaten. Der Oktober wird inzwischen fast so stark gebucht wie die klassische Hochsaison.

Preise steigen nur leicht

Nach starken Preissprüngen in den vergangenen Jahren bewegen sich die Preissteigerungen 2026 im einstelligen Prozentbereich. Besonders moderat fällt der Anstieg an der Türkischen Riviera aus. Auch bei Mietwagen entspannt sich die Lage: Auf Mallorca liegen die Tagespreise mit durchschnittlich 31 Euro deutlich unter dem Niveau von 2022.


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Fernreisen im Trend – Malediven besonders gefragt

Neben europäischen Klassikern gewinnen Fernreiseziele wieder an Bedeutung. Besonders die Malediven verzeichnen stark steigende Buchungszahlen. Doch auch preiswerte Fernziele wie Khao Lak in Thailand bieten im Sommer attraktive Angebote – teils ab 2.400 Euro für zehn Tage im 5-Sterne-Hotel.

Der Reisereport 2026 zeigt: Urlaub bleibt für viele Deutsche ein fester Bestandteil der Lebensqualität. Bewährte Destinationen geben Sicherheit, während flexible Reisezeiten und Angebotsvergleiche helfen, das Budget zu schonen. Wer clever plant, reist 2026 nicht nur entspannt – sondern auch deutlich günstiger.

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USA – Reise-Highlights 2026

Für das kommende Reisejahr stellen die USA alte und neue Attraktionen, echte Highlights für Trips in Aussicht. Hier einige Tipps gerade auch für internationale Touristen und jüngst präsentiert auf der Internationalen Reisemesse IPW im Juni in Chicago. Lebensart-Reise-Autorin Ulrike Wirtz war vor Ort in der Metropole mit ihren Wolkenkratzer-Ikonen, ihrer lukullischen Vielfalt und den berühmten Musik-Clubs für Jazz und Blues.

250. Geburtstag der einst wegweisenden Demokratie

Brand USA, die internationale Marketing-Organisation der Nation, hat eine neue Website mit neuesten Informationen zu Attraktionen und Aktivitäten in den USA veröffentlicht. Diese widmet sich unter dem Motto „America the Beautiful“ vor allem auch dem Jubiläum „250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika“ am 4. Juli 2026. Der 250. Geburtstag erinnert an den 4. Juli 1776, den Tag, an dem die USA ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärte und in der „Declaration of Independence“ niederlegte. Das war der Startschuss der ersten modernen Demokratie, die zum großen Vorbild für andere Nationen wurde – mit aktuell schwerem Stand unter ihrem  47. US-Präsidenten Donald Trump. https://americathebeautiful.com/de/America-250/

Stars und Stripes Flagge der USA
Lange Symbol für Freiheit und unbegrenzte Möglichkeiten – die Stars und Stripes-Flagge der USA

Neues Theodore-Roosevelt-Museum in North Dakota

Einem früheren US-Präsidenten wird 2026 eine besondere persönliche Anerkennung zu teil und bringt einen neuen Anziehungspunkt in den Bundesstaat North Dakota, das Land der Wildnis an der Grenze zu Kanada. North Dakota steht für geschwungene Hügel in Grün-Beige und für Regionen bizarrer Bodenerosion, steht für Prärien, Ranches, Wiesen und Felder, für Longhorn-Rinder und Bisons, wilde Mustangs und Kojoten. Beim Präsidenten handelt es sich um Theodore „Teddy“ Roosevelt, von 1901 bis 1909 US-Präsident, geführt als Nummer 26 und 1906 der erste Amerikaner, der mit dem Friedens-Nobelpreis geehrt wurde.

Präsident Theodore Roosevelt bei der Arbeit Foto Harvard-Library Collection
US-Präsident Theodore Roosevelt – ein großer Staatsmann Foto Harvard Library Collection

Etliche Jahre später stand er erneut für ein honoriges erstes Mal: Der 1978 begründete Nationalpark in den kargen Badlands im westlichen North Dakota wurde nach Theodore Roosevelt benannt. Damit erhielt erstmals ein Nationalpark den Namen eines Präsidenten der Nation.

Nun entsteht in direkter Nachbarschaft zu diesem Nationalpark die offizielle Präsidentenbibliothek zu Ehren des 26. Staatsoberhaupts – inmitten der Natur nahe dem Städtchen Medora – und soll am 4. Juli nächsten Jahres feierlich eröffnet werden. Sie heißt Theodore Roosevelt Presidential Library, kurz TRPL. Warum aber hier im Outback nahe Kanada? Denn als Staatsmann hatte der Republikaner in Washington gewirkt, sein Leben, auch beruflich, vor und nach seiner Präsidentschaft fand oft in New York statt, wo Theodore Roosevelt 1858 das Licht der Welt erblickte und 1919 starb, nahe New York im Ort Oyster Bay auf Long Island.

Allerdings zog es den Kaufmann, Soldaten und Politiker immer wieder auch ins abgeschiedene North Dakota. Erstmals kam er 1883 her. Hier legte sich Theodore Roosevelt eine Ranch zu, hier lebte er auch länger, arbeitete selbst als Cowboy und ging auf die Jagd. Hierher kam er immer wieder zurück, widmete sich auch der Naturkunde und dem Naturschutz und rundete dieses Faible durch seine Expeditionen nach Afrika und an den Amazonas ab.

Theodore Roosevelt als Rancher in den Badlands von North Dakota Foto Harvard_Library_Collection
In den Badlands von North Dakota war Theodore Roosevelt Rancher Foto Harvard Library Collection

Daher nennt man „Teddy“ im wilden Staat im Nordwesten gern auch Outdoor-Man. Er, der die Natur liebte, erforschte und schützte, gründete allein in seiner Präsidentschaft fünf Nationalparks, 51 Wildlife Refuges und den US-Forrest Service mit mehr als hundert National Forrests.

Die zu Ehren des Naturfreunds entstehende offizielle Präsidentenbibliothek gilt als beispielhaft für nachhaltige Architektur und High-Tech bei der technischen Ausstattung, auch der Exponate. Noch ist viel Baustelle, die Baufortschritte vermittelt die TRPL mit Blog und Bildern. Das Konzept ist klar definiert: die Bibliothek selbstversorgend und regenerativ zu errichten, vergleichbar zu den Zeiten, als Theodore Roosevelt in den 1880er Jahren erstmals in die Wildnis der Badlands reiste und sich ein autarkes Leben einrichten musste.

Theodore Roosevelt Presidential Library in North Dakota#s Outback Foto Pomp
Hier in den Badlands findet die Theodore Roosevelt Presidential Library ihren Platz Foto Plomp

Schon optisch nimmt die Bibliothek die Natur in ihren Farben und Formen auf: durch ihr Äußeres aus Naturholz in Blass-Beige, passend zum typischen Beige-Grün der Badlands; durch das flache geschwungene Dach, dessen Flächen mit kurzem Gras überwachsen sein werden wie die Prärie. Spaziergänge draußen lassen sich dann übergangslos übers Dach fortsetzen. Innen setzt sich die Optik aus Holz fort. Bei der Ausstattung lässt einen neuester technischer Stand in Teddy Roosevelt’s Leben eintauchen: ob per Interaktion oder modernster Sensortechnik. HInzu kommt klassisches Story-Telling mit Fotos und Videos.

„Immerse yourself in the Arena“ lautet eine Aufforderung des TRPL – tauch ein in die Arena. So ermöglicht Interaktion im selbsternannten „museum of the future“, etwa am Leben des Soldaten Theodore Roosevelt teilzuhaben,seinen Gesprächen an Lagerfeuern zu lauschen oder sein Regieren von New York bis Washington zu verfolgen. Man kann sich einlesen in seine Grundsätze zu „Leadership, Citizenship and Conservation“ – zeitlose Themen mit immer aktuellem Bezug, so das Credo der TRPL.

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Nachhaltig und naturverbunden fügt sich die Theodore Roosevelt Presidential Library in North Dakota’s Flora und Fauna ein Foto Plomp

Dem Leben Roosevelt’s als Outdoor-Man lässt sich schon jetzt draußen im nach ihm benannten Nationalpark nachspüren. Hier stehen an den Ufern des Little Missouri River noch die Reste seiner alten Elkhorn Ranch und sind zu besichtigen. Außerdem wird es im Park althergebrachte Pflanzen wieder verstärkt geben, auch das ein nachhaltiges Anliegen des neuen Bibliothek-Projekts. Es manifestiert sich im Native Plant Project in Zusammenarbeit mit der North Dakota State University (NDSU) und der Resource Environmental Solutions (RES). Das Projekt sieht vor, ursprüngliche Pflanzen bzw. bedrohte Arten im weiten Umfeld des Museums wieder auszubauen. Das würde Naturbewahrer Theodore Roosevelt sehr gefallen.

Route 66 – 2026 ist die legendäre Straße 100 Jahre alt

Die Bilder aus dem Hollywood-Klassiker „Easy Rider“ bringen es noch heute auf den Punkt: das Gefühl von Freiheit, von einem grenzenlosen PS-Ritt und Einkehrschwüngen am Weg in einfachen Diners und Motels. Ein Trip über die heute legendäre Route 66 galt anfangs aber und das für lange Zeit als ein Versprechen der Bewegungsfreiheit, als Weg in eine bessere Zukunft für viele, die sich auf die lange Strecke machten – von anfangs 2451 Meilen, sprich knapp 3950 Kilometer. Daher bekam die Route 66 auch den liebevollen Namen „Mother Road“.

Konkret fängt sie an in Chicago im US-Staat Illinois, in Downtown am Wolkenkratzer Willis Tower, eine der Architektur-Ikonen am Chicago River. Und endet am Pier in Santa Monica, California, direkt vor den Weiten des Pazifiks. Und das Ganze auch in umgekehrter Richtung. Durch einige Umbauten in ihren 100 Lebensjahren ist der alte Verlauf an wenigen Stellen verändert, die Streckenlänge auf 2278 Meilen reduziert.

Route 66 Pier Santa Monica_Calif Foto Ulrike Wirtz
Am Vergnügungspark am Santa Monica Pier startet bzw. endet die fast 4000 Kilometer lange 66 Foto Ulrike Wirtz

Aber nicht der Rede wert. Die Mutter aller Straßen führt auf ihrem Verlauf durch acht US-Staaten, neben California ganz im Westen und Illinois ganz im Osten auch durch Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexiko und Arizona – in der Reihenfolge von Osten kommend.

Als Mother Road galt sie, nachdem anno 1926 für den Verkehr freigegeben, weil die Route 66 erst die zweite durchgehend befestigte Straße als Ost-West-Verbindung war. Das machte die Trasse so bedeutsam fürs praktische Leben in den Weiten des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten. Als zunehmend das Straßennetz ausgebaut wurde, kamen schnellere Highways hinzu. Und so fuhren bei den Road-Trips auf der Route 66 auch mehr Fun-Faktoren mit dem Hauch von Abenteuer mit, wenn Autofahrer sich damals noch in Olds-Mobiles auf den Weg machten. Das galt ebenso für Trips per Motorrad und Roadies in Wohnmobilen, die verstärkt just for fun über die Mother Road brummten.

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Just for Fun an der Route 66 in Collinsville/Illinois – das Catsup Monument Foto Ulrike Wirtz

Nach wie vor steht die Route 66 für das Gefühl der Freiheit und für eine gehörige Portion Nostalgie, nicht nur wenn sie im nächsten Jahr ihren 100. Geburtstag begeht. Ihr Centennial, wie Einheimische sagen, wird entlang der Route gefeiert mit Festivitäten, Memorabilien etc. Doch schon bisher sorgen original Altes und auf alt Gemachtes fürs althergebrachte Flair am Weg: Straßenschilder wie zum Beispiel das Route-66-Schild am Pier in Santa Monica/California; Neon-Leuchtreklamen von Motels wie etwa das vom A. Lincoln Motel in Springfield/Illinois; oder ein alter haushoher Wasserturm in Collinsville/Illinois, der an eine Ketchup-Flasche erinnert, mit dem Werbetext „Catsup“, wie sich die Tomatensauce früher auch schrieb. Alles Retro oder Retro gestylt.

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Retro-Leuchtreklame ist typisch allerorten an der Route 66, in Texas etwa die für die Big Texan Steak Ranch

Unterwegs wartet überdies Abwechslung in Form von Naturhighlights wie den Meramec Caverns, die alten Tropfsteinhöhlen nahe Sullivan/Missouri oder in Form von Music Venues in St. Louis/Missouri oder das im September 1949 eröffnete, fast noch original erhaltene Drive-In-Theatre im Ort Carthage/Missouri, der sich im Herbst seiner rot gefärbten Ahornbäume und seines dazugehöriges Maple-Leaf-Festivals rühmt.

Texas‘ Teil der Route 66 ist nur kurz, ähnlich dem in Oklahoma und Kansas – hier den Pit-Stopp original von 1925, den Nelson’s Old Riverton Store, nicht verpassen -, und bietet mit dem Mid Point Café in Adrian/Texas einen traditionellen Kaffee-Stopp quasi auf der Hälfte der Route-66-Strecke. In New Mexico kreuzt man durchs Land der First Nations der Comanche und Tucumcari. In Arizona‘s Weiten warten Kakteen, Kargheit und der Grand Canyon im Westen. Hier tut sich auch bei den Temperaturen buchstäblich Wüstenei auf vor dem ikonischen Panorama karger Bergketten nicht nur am steilen Bergpass nahe Golden Valley.

Kultiges begrüßt Biker und andere Roadies natürlich auch im Staat California, der sich an Arizona anschließt. Allein der lange Abschnitt immer entlang der Wüste des Joshua Tree National Park mit seinen bizarren Bäumen. Bis am Ende hinter dem Pier in Santa Monica der Pazifik schimmert.

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Unterwegs durch Abenteuer-Land Foto Eaglerider-Route-66-Motorcycle-Tour

Mehr Info: https://www.route66centennial.org. Spezialist America Unlimited organisiert ab deutschen Landen Motorradreisen als Gruppenreise oder für Selbstfahrer entlang der Route 66 und bietet unterschiedliche Varianten der Strecke an, auch die ganz lange von Ost ganz nach West. Autoreisen etc. gibt es hier auch zu buchen www. https://www.america-unlimited.de. Ebenfalls ab Deutschland operiert Nordamerika-Spezialist Canusa, ohne Motorradreisen, https://www.canusa.de. Tipps für Roadtrips auch auf der oben genannten Website von Brand USA https://americathebeautiful.com/de/road-trips/

New York City betont seinen Charakter als Luxusziel 

In der Mega-Metropole erreichen die Zimmerpreise für eine Nacht inzwischen spielend 1000 Dollar ($), selbst wenn nicht Créme de la Créme unter den Fünfsternehotels. Diese gehen derweil schon auf 1500, 2000 $ die Nacht. Kein Pappenstiel, selbst wenn der Wechselkurs der US-Währung zum Euro aktuell sehr attraktiv ist. New York City steht gern dazu, eine Vielzahl sehr gut situierter Reisender anzuziehen und betont diesen Status künftig sogar noch mehr, nämlich mit einem speziellen NYC Luxury Guide bzw. einer eigenen Rubrik „NYC Luxury“ auf seiner Website. Hier präsentiert die Stadt, die niemals schläft, „ikonische Hotels, Restaurants mit Michelin-Rating und exklusive Ateliers“ – nach dem Motto: „Entdecken Sie die schönen Dinge in NYC“.

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Weltberühmt und weiterhin gratis zu bewundern – die Skyline von NYC

Aber keine Angst: Zu den Attraktionen zählen nach wie vor auch all die Highlights, die sich Reisende mit normalem Budget leisten wollen und können; auch die finden sich weiterhin auf der Website der Mega-City. Und natürlich gibt es noch Hotels für 200 $ die Nacht. Aber die Gruppe der „Affluent Travelers“, der Wohlhabenden also, hat es in sich.

Sie kommt laut offiziellen Daten aus den folgenden Staaten: United Kingdom (UK), Deutschland, Frankreich, Italien, Australien, Süd-Korea, Brasilien, Indien, Schweiz und Irland. Genau in der Reihenfolge, erhoben nach Anzahl der Reisenden, mit UK an 1. und Irland an 10. Stelle. Julie Coker, President und CEO des New York City Tourism + Conventions, stellte Auswertungen und Zielsetzung „Luxus“ auf der IPW 2025 in Chicago im Juni vor. Sie betonte, dass die Stadt im Jahr 2024 allein 10,7 Mio. Affluent Travelers willkommen hieß, macht über zwei Mio. dieser Besucher mehr als noch 2019, vor dem Einbruch durch Covid-19.

Und dass die Gruppe dieser Wohlhabenden zwar nur 17 Prozent der Gesamtzahl der Besuche ausmacht, dafür aber drei Mal mehr „impact“, also wirtschaftliche Effekte, bringt als der Rest der Besucher. Darauf setzt die Stadt künftig verstärkt. Daher führt die offizielle Touristik-Website von New York City nun eigens Luxus-Rubriken an, wie ein Blick auf die bereits angepasste Website zeigt.

NYC-Präsentation IPW 2025 Foto Ulrike Wirtz
NYC-Präsentation auf der IPW 2025 durch Julie Coker, President & CEO der Touristik-Organisation New York City Tourism + Conventions Foto Ulrike Wirtz

Diese neuen Rubriken widmen sich Luxury Spas wie dem im Premiumhotel Mandarin Oriental, widmen sich Luxury Boutiquen wie der von Alexander Wang und natürlich Luxury Hotels von The Pierre bis zum just wieder eröffneten Waldorf Astoria: das legendäre Haus, das 1897 aus den zwei nebeneinander liegenden Luxushotels Astoria und Waldorf entstand, nunmehr verbunden durch die berühmte Peacock Alley.

Die Hotel-Ikone war von 2017 bis jetzt wegen Restaurierung, Renovierung, Sanierung und Modernisierung geschlossen. Was in der Zeit im prächtigen Gebäude in Art Deko-Architektur vonstattenging, spiegelt sich allein in folgender Zahl wider: Die Anzahl der Zimmer wurde von einst 1413 auf 375 reduziert, dieser Rest extrem vergrößert und vom Feinsten ausstaffiert.

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Was für ein Luxus im Waldorf-Astoria New York, hier die Lobby nach Sanierung Credit-Waldorf-Astoria-New-York©2025-Hilton

Die Zimmerpreise sind entsprechend hoch: Eine Nacht für zwei kostet bei Booking.com aktuell 1856 $ – für einen Wochentag in der ersten September-Woche. Auf der Website des Waldorf Astoria kostet die gleiche Buchung aktuell nicht unter 2090 $ fürs gleiche Datum im September. Kein Thema für die Happy Few: Man gönnt sich ja auch sonst viel in New York City.

Mehr Info unter https://www.nyctourism.com/de/

Hollywood Sign Foto Ulrike Wirtzt

Los Angeles County – bleibt die Reise wert

Nach den Bränden der letzten Wochen tut Unterstützung gut, um das Los Angeles County wiederzubeleben. Dazu ruft Visit California, die offizielle Touristikorganisation des Bundesstaats am Pazifik, auf. Reisende könnten bei Besuchen die weltbekannten Angebote zur Unterhaltung, innovative Gastronomiebetriebe und vielfältige Attraktionen in der Region erleben. Legendäre Attraktionen und Erlebnisse wie das Hollywood Sign, die Universal Studios Hollywood, der Santa Monica Pier, das Griffith Observatory und viele andere mehr blieben unberührt und stehen Besuchern offen.

Diese Initiative von Visit California ist ein zentraler Bestandteil der Bemühungen, der lokalen Wirtschaft wieder Impulse zu geben und Arbeitsplätze in der Tourismusbranche zu fördern. „Unsere Botschaft an Reisende ist einfach“, sagt Caroline Beteta, Präsidentin und CEO von Visit California. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Los Angeles zu besuchen.“

Das Santa Minica Pier  am Pazifik und sein Pacific-Park warten wieder auf Besucher Foto Ulrike Wirtz
Das Santa Monica Pier am Pazifik und sein Pacific-Park warten wieder auf Besucher Foto Ulrike Wirtz

Jetzt, wo die wirtschaftlichen Auswirkungen der Waldbrände zunehmend deutlich werden. Caroline Beteta: „Einer von fünf tourismusbezogenen Jobs in Kalifornien befindet sich im Los Angeles County, was unterstreicht, wie wichtig die Tourismusindustrie für die Wirtschaft und ihre Bemühungen zur Erholung der Region ist.“

Wichtig zu wissen für Reisende vor Ort

Visit California hilft zudem weiter. Denn die Organisation stellt FAQs zur Verfügung, die aktuell und künftig Reisenden wertvolle Details zu Los Angeles eröffnen. Und zwar von der aktuellen Luftqualität und von Straßensperrungen bis zu Auskünften dazu, welche Ziele und Attraktionen geöffnet sind und wie Reisende örtliche Unternehmen unterstützen können. Visit California hat das Wesentliche zusammengestellt, um Reisen nach L.A. verantwortungsvoll und sicher zu gestalten.


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Stand heute sind 98 Prozent von Los Angeles County nicht von Waldbränden betroffen. Und die drei aktiven Feuer sind zu über 95 Prozent eingedämmt. Updates zu aktiven Waldbränden werden auf der Webseite des kalifornischen Forst- und Brandschutzamtes (CAL FIRE) zur Verfügung gestellt.

Nach der Brand-Katastrophe

Nicht zuletzt: „Unser tiefster Dank gilt den Ersthelfern, die unermüdlich im Einsatz waren. Und wir sind zutiefst berührt von der großen Hilfsbereitschaft, die wir inmitten dieser Tragödie erleben durften“, sagt Visit-California-Vertreterin Caroline Beteta. „Von Angelenos, die ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellten, über lokale Restaurants, die kostenlose Mahlzeiten anboten, bis hin zur Tourismusbranche des Bundesstaates, die Spenden für Evakuierte organisierten. Wenn es hart auf hart kommt, stehen Kalifornier zusammen. Und jetzt zählen wir auf Sie.“

Zurück zur Routine, auch wenn es schwerfällt - hier eine Statue aus den Universal Studios Foto Ulrike Wirtz
Zurück zur Routine, auch wenn es schwerfällt – hier eine Statue aus den Universal Studios Foto Ulrike Wirtz

Website und weitere Links:

https://www.visitcalifornia.com. Visit California auf Facebook, Instagram, YouTube und X.

F&Q: https://www.visitcalifornia.com/experience/california-travel-during-crisis-frequently-asked-questions/

Updates der Feuerwehr: https://www.fire.ca.gov

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Eurowings – mehr Angebote ab Herbst

Mit allein 50 Flügen mehr nach Mallorca startet der Ferienflieger in die Herbstferien. Überdies kehrt Eurowings mit Beginn des Winterflugplans zurück an die Airports Hannover und Nürnberg und fliegt die Ziele von dort wieder direkt an. Und zwar gilt das ab Nürnberg ab Winterflugplan für folgende Ziele: Gran Canaria/Spanien, Hurghada sowie Marsa Alam/beide Ägypten und nicht zuletzt Mallorca. Ab Hannover geht es ähnlich ab, nämlich nach Gran Canaria, Hurghada und Mallorca, zudem nach Teneriffa/Spanien sowie Pristina/Kosovo. Winterflugplan heißt bezüglich des konkreten Datums: Die Strecke etwa Nürnberg – Las Palmas/Gran Canaria ist als Direktflug möglich ab 29.Oktober bis 7. April 2024. So auch für Hannover – Las Palmas/Gran Canaria.

Mehr Ziele ab Bayern und Niedersachsen auch ab Sommer 2024

Zum Sommerflugplan 2024 weitet die Lufthansa-Tochter Eurowings ihr Angebot ebenfalls aus. Reisende können sich dann ab Nürnberg bzw. ab Hannover auf folgende Nonstop-Flüge freuen. So geht es von Nürnberg vor allem intensiv nach Griechenland, unter anderem drei Mal pro Woche nach Heraklion sowie zwei Mal pro Woche zu den neuen griechischen Zielen Preveza und Rhodos. Nach Mallorca startet die Airline ab Nürnberg dann 14 Mal pro Woche.

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Mit Eurowings auf noch mehr Strecken gut bedient Foto Eurowings

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Ab Hannover fliegt der Carrier im Sommer 2024 vier Mal pro Woche ans neue spanische Ziel Malaga und zwei Mal pro Woche ins portugiesische Faro. Und dann vor allem nach Italien; nämlich nach Rom (vier Mal pro Woche), Catania und Neapel (jeweils drei Mal pro Woche) sowie nach Bari, Olbia und Lamezia Terme (jeweils zwei Mal pro Woche). Hinzu kommen ab Hannover das griechische Ziel Thessaloniki (zwei Mal pro Woche) und nicht zuletzt  Mallorca – 14 Mal pro Woche.  

Ab Düsseldorf nonstop nach Tel Aviv

Ab 2. Dezember hebt Eurowings zudem neu ab in Düsseldorf – nonstop zur israelischen Metropole Tel Aviv und das drei Mal pro Woche: dienstags, donnerstags und samstags. Ansonsten ist Düsseldorf mit mehr als 115 Direktverbindungen schon heute die größte Basis des Ferienfliegers Eurowings.

Wichtige Website und weitere Info zu Eurowings:

Alle Flugverbindungen finden sich unter www.eurowings.com. An den Airports Nürnberg und Hannover stationiert Eurowings ab Winter Flugzeuge des Typs Airbus A320. Ab Sommer 2024 bekommt Hannover eine weitere Eurowings-Maschine.