5-Sterne Mountain Resort Edelweiss

Das Edelweiss – Zeit für Auszeit im Salzburger Land

Der Weg führt uns nach dem letzten Roadtrip „Südtirol“ diesmal mit dem Auto von Köln ins 5-Sterne Mountain Resort Edelweiss nach Großarl im Salzburger Land. Wer dann nach dem Inntaldreieck und 600 Kilometern mit dem Auto auf der A8 in Richtung Salzburg steuert, darf sich über das oberbayrische Alpenpanorama freuen. Denn direkt am Wegesrand passieren wir ganz nah den Chiemsee, den größten der bayrischen Seen inmitten einer Bilderbuchlandschaft.

*Alle Fotos Copyright Gregor Roske, Axel Winkelnkemper

Es geht via A8 über die nahe Grenze, dabei bleibt die Mozart-Stadt links liegen – und wir sind im Nu mitten im Salzburger Land. Nach St. Johann im Pongau kommt links vom Gasteinertal der Abzweig ins Großarltal. Die Straße windet sich zügig den Berg hinauf, ein paar enge Kurven, vorbei am „Großarler Genuß“, einem kulinarischen Spezialitäten Retreet, und schon taucht nach ca. 70 Kilometer von Salzburg aus vor uns Großarl auf.

Edelweiss Mountain Resort Großarl Talblick
Das Edelweiss Mountain Resort mit Blick ins Großarltal

Das Edelweiss am Kreuzkogel

Das 5-Sterne Mountain Resort Edelweiss liegt gleich rechts am Hang vom Kreuzkogel. „Welcome to the family“, so der Wahlspruch der Bleibe für „kostbare Auszeiten“. Wir gleiten zur Rezeption in die Tiefgarage, vorbei an einem alten Mercedes 170 und den hoteleigenen Leih-SUVs zur Erkundung des Salzburger Umlandes. Angekommen in der Lobby, diese gefühlt groß wie ein Fußballfeld begrüßt uns Hausherrin Karin Hettegger mit Charme und Herzlichkeit.

Hausherrin im Edelweiss: Karin Hettegger
Hausherrin im Edelweiss: Karin Hettegger
Alpiner Luxus in der Lobby
Alpiner Luxus in der Lobby

Von „Glanz in der Hütte“ kann man bei diesem Familienresort wirklich sprechen, denn es umgibt uns ein alpiner Luxus von „Blessed with the Best“, vom „Adults only“-Bereich bis zur „Baby Mountain Area“. „Behaglichkeit und Luxus“, erklärt die Chefin des Hauses die Mission der Familie, den Hausherren in dritter Generation und ebenfalls Betreiber des 5-Sterne Hotels Edelweiss in Berchtesgaden. Hetteggers Credo: „Eingebettet in unser malerisches Großarltal soll das Edelweiss ein idealer Rückzugsort für Aktive, Erholungssuchende und Genießer sein.“

Exklusiver Komfort und große Behaglichkeit

Also genießen wir den exklusiven Komfort in einem der 138 Zimmer, davon allein 86 Suiten. Edles Design und heimische Materialien vermitteln sogleich große Behaglichkeit. Durch riesige Fensterfronten haben wir einen traumhaften Ausblick auf die Großarler Bergwelt. Kleine Überraschung am Rande: die, in der getrennten Toilette integrierte Warmwasserspülung, Gebrauchsanleitung per QR-Code inklusive. Die Loggia für Entspannung an der frischen Bergluft schmückt eine großzügige Chaiselongue. Einige der Suiten sind zusätzlich noch mit eigenem Whirlpool, Sauna oder Infrarotkabine ausgestattet.

Komfort und edles Design
Komfort und edles Design
Alpiner Luxus in der Lobby
Alpiner Luxus in der Lobby
Bergblick vom Balkon
Bergblick vom Balkon

Natürlich treibt es uns bei über 30 Grad im August in die Outdoor-Wellnesswelt. Mehrere Außenpools und Liegeflächen stehen auf fünf verschiedenen Ebenen mit separaten Bereichen für Familien und Erwachsene zur Auswahl. Wer Lust auf Action hat, findet im Wasserrutschen Park mit fünf Rutschen, Half-Pipe und Trichter seinen Spaß. Der oberste Pool ist nur für Erwachsene reserviert. Dort lässt sich lässig planschen und im Wasser massieren, während sich gleichzeitig der tolle Blick in die Berge rundum genießen lässt. Keine Frage, dass wir gleich auch den Service für einen coolen Drink bemühen. Witziges Detail: Ein Aperol Spritz heißt hier Veneziano!

Cocktails am Pool mit und ohne Alkohol
Cocktails am Pool mit und ohne Alkohol
Pool-Terrassen mit diversen Liegeflächen
Pool-Terrassen mit diversen Liegeflächen

Perfekt entschleunigen

Der Spa-Bereich verfügt unter anderem über verschiedenste Saunen, Whirlpool, großes 20-Grad-Wasserbecken und eine Eisdusche. An einer Self-Service-Bar bedient man sich mit isotonischen Drinks und diversen Knabbereien. Wem das nicht reicht, der findet gleich nebenan ein Bistro, das alle weiteren Wünsche erfüllt, ebenso wie das individuelle Beauty-Verwöhnprogramm im Beauty Mountain Spa mit eigenem Friseursalon. Kurz gesagt, im Edelweiss ist wirklich alles geboten, um perfekt vom Alltag zu entschleunigen.

Großzügiger Spabereich
Großzügiger Spa-Bereich
Perfekte Entschleunigung und Action pur
Perfekte Entschleunigung und Action pur

Der Weg durch die verschiedenen Stockwerke des Hauses mit diversen Treppenhäusern und Aufzügen erfordert zu Beginn unseres Aufenthalts ein wenig Orientierungssinn. Dieses Auf und Ab ist natürlich der Lage am Hang und den verschiedenen Ausbaustufen geschuldet, die letztlich den Aufstieg des Hauses zum 3. Platz der 100 besten Hotels in der Kategorie Luxury Health & Spa sicherte.

Regionale Menues und Sushi-Kreationen

Immerhin führt ein Aufzug von unserem Stockwerk aus direkt ins Restaurant „Hoamat 78“ und sein Küchenchef Fabian Ertl. Mit herzlicher Aufmerksamkeit begrüßt uns gleich Peter Hettegger mitten in der Schar anderer Gäste und geleitet uns zum Tisch. Ohne Dresscode (Smart Casual), aber in langer Hose umgibt uns gemütlich-alpenländische Atmosphäre. Hettegger entlässt uns mit der atlantenähnlichen Weinkarte in die kundigen Hände der zahlreichen Servicekräfte. Der normale Aufenthalt bietet den Gästen Halbpension, dabei können wir zwischen einer regionalen, vegetarischen und internationalen Menuefolge wählen, wobei die einzelnen Gänge jeweils auch getauscht werden können.

Sushi mit Wagyu-Rind
Sushi mit Wagyu-Rind
Zwiebelrostbragen vom Salzburger Kalb
Zwiebelrostbraten vom Salzburger Kalb

Die hauseigene Sushi-Bar lässt Gourmet-Herzen höher schlagen. Denn hier werden ganztägig herrlich frische Sushi-Kreationen zubereitet. Daher entscheiden wir uns als Appetizer für ein Sushi mit japanischem Wagyu-Rind. Es folgt ein Kalbsbutterschnitzel in Pfefferrahm, Rinderkraftbrühe mit Tiroler Knödel, Zwiebelrostbraten vom Salzburger Kalb und Essiggurken und Schwarzbeernocken in Buttermilch. Alternativ tauschten wir zu Wasabi Garnele mit Mangocreme und Wakame und rosa Rehrücken mit Sellerie, Steinpilzen und Ravioli. Natürlich gibt es auch Gillardeau Austern und schwarzen Störkaviar, aber auch eine Auswahl von Pizzen aus dem Steinofen. Für besondere Ansprüche seht auch noch das mit zwei Hauben prämierte Steak-Restaurant Sirloin Grill & Dine zur Verfügung.

Steakrestaurant Sirloin Grill & Dine am Haupteingang
Steak-Restaurant Sirloin Grill & Dine am Haupteingang

Weinkeller mit über 30.000 Flaschen

Was es an Wein sein darf: Dafür schmökern wir in der 1.500 Positionen umfassenden Weinkarte, dem Hobby von Peter Hettegger. Die Weinbar Kork & Gloria ist denn auch ein echtes Paradies für Weinliebhaber. Mit mehr als 30.000 Flaschen renommierter Weingüter aus aller Welt wird sie zu einem wahren Eldorado für Genießer. Eine Empfehlung der Head-Sommelière Daniela Neuhauser zum Dinner ist ein Primo Grande Cuvée Kellerei Terlan oder von Kollege Oliver D’Angnolo der Riesling Kiedricher Gräfenberg von Robert Weil oder von Daniel Heidegger Blaufränkisch Ried Sybritz von Wachter & Wieser.

Der Abend verläuft lässig auf der Außenterrasse vorm Haus, die zweigeteilt auch als Auffahrt zum Entrée des Resort dient. Hier lässt sich in der Alpendämmerung herrlich relaxen, bevor wir schließlich auf einen Nightcup an der imposanten Bar des Hotels vorbeischauen. Für Zigarrenliebhaber erfüllt ein Raucher-Kabinett in der Lobby die speziellen Wünsche der Gäste.

Relaxen in der Alpendämmerung
Relaxen in der Alpendämmerung
Weinsortiment mit über 30.000 Flaschen
Weinsortiment mit über 30.000 Flaschen

Am nächsten Tag erzeugt das imposante Frühstücksbuffet zur ersten Wiener Melange oder „Kleinem Braunem“ beste Stimmung. Es ist alles geboten, was Herzen höher schlagen lässt: heimische Brote, feine regionale Schinken-, Wurst- und Käsespezialitäten, frisches Obst und jede Menge gesunde Milchprodukte, was will der Mensch mehr. Mehr gibt’s natürlich noch auf einer Eier- und Pfannkuchenkarte, zum Beispiel ein schmackhaftes Omelette oder die berühmten Eggs Benedict. Ein Gläschen Champus zum Toast ist natürlich auch drin.

Action in der Outdoor-Alpenwelt

Auf, auf sprach der Fuchs zum Hasen, die phantastische Outdoor-Welt rund um Großarl schreit förmlich nach Action. Gleich vis à vis vom Lobby-Eingang liegt der Skistadl, der im Sommer Mountainbikes für jeden Zweck feilbietet. Großarl ist ein erstes Ziel für Wanderer, Naturliebhaber und Abenteurer. Die einzigartige Lage im „Tal der 40 Almen“ bietet unzählige Wanderwege direkt vor der Haustüre. Die Trails führen durch idyllische Landschaften und atemberaubende Bergpanoramen. Unterwegs laden traditionelle Hütten mit herzhaften Schmankerln und regionalen Köstlichkeiten zu einer kurze Pause ein.

Trails zu traditionelle Hütten mit herzhaften Schmankerln
Trails zu traditionellen Hütten mit herzhaften Schmankerln
Traumhaftes Skigebiet rund um das Edelweiss
Traumhaftes Skigebiet rund um das Edelweiss
Das Edelweiss erstrahlt im Schnee
Das Edelweiss erstrahlt im Schnee

Im Winter hingegen eröffnet sich die Location als Hotspot für Skifahrer und Wintersportfans. Dank der idealen Lage direkt an der Piste beginnt der Tag im Schnee buchstäblich vor der Haustür. Die 760 Pistenkilometer im Skigebiet Ski amadé sind sportlich und lassen zwischen Kreuzkogel (2027m) und Kieserl (1954m) keine Wünsche offen. Die Bergbahnen nebenan führen sogar über das Fulseck (2033m) bis zum Anschluss an Dorfgastein im Nachbartal. Das Edelweiss bietet natürlich einen hauseigenen Skiverleih und ein beheiztes, hochmodernes Skidepot.

Per Gondel auf „Wolke7“

Wir nehmen die paar Schritte bis zu den Bergbahnen, die Panoramabahn führt zur Lareiter Alm, die Kieserlbahn jedoch auf 1954m zur Sky Lounge Großarl – Wolke 7, zufällig ein Retreat der Familie Hettegger. Trotz einiger Seufzer meines Begleiters angesichts der atemberaubenden Höhe der modernen Gondel über den diversen „Abgründen“ genießen wir den grandiosen Rundumblick über die Bergwelt, Trails und Pisten und kommen unbeschadet in der Bergstation an.

Prächtiger Ausblick vom Kieserl
Prächtiger Ausblick vom Kieserl
Schweben auf Retreat Wolke 7
Schweben auf Retreat Wolke 7

Begrüßt von weidenden Kühen halten wir Umschau ins schöne Salzburger Land und bis ans Ende des Großarltals. Das Bergrestaurant Wolke 7 lockt mit Weißwurstfrühstück und diversen Cocktails nach dem Motto „Heaven on Earth“. Neben einer Brettljause gibt es auch cremige Burrata oder ein Carpaccio vom Jungrind. Derart verwöhnt, fällt es nicht leicht, uns nach erholsamer Rast via Gondel wieder aus der Höhe zu verabschieden. Da juckt es doch schon, entweder mit dem Bike oder winters auf Brettern ins Tal zu rauschen.

Wir genießen noch einen wunderschönen Nachmittag und Abend in der Luxuswelt des Edelweiss, bis wir uns am nächsten Morgen wieder Richtung Salzburg und danach zum Mond- und Attersee bei Familie Hetteger verabschieden. Beeindruckend, wie das Familienunternehmen diese persönliche Atmosphäre mit sämtlichen Luxus übereinbringt, während die Bergwelt der Umgebung auch noch für das zünftige Feeling sorgt.

Wichtige Websites und weitere Infos

Die Websites finden sich unter https://www.edelweiss-grossarl.com/de sowie https://www.grossarltal.info

Chiemsee Stopover

Der Chiemsee ist einen Stop wert. Das „bayrische Meer“ lockt nicht nur mit bezaubernden kleinen Ortschaften wie Prien, Bernau und Übersee und heimeligen Biergärten, sondern auch mit der großartigen Landschaft der Chiemgauer und Mangfaller Alpen mit Kampenwand, Hochfelln und Hochries. Das Besondere: Hier findet sich noch weitgehend frei zugängliches Ufer zum Chillen und Baden, keine Selbstverständlichkeit in der Nachbarschaft von Starnbergersee und Ammersee. Nach einem Abstecher auf die Herreninsel im Chiemsee und der Aufwartung am dortigen Schloss Herrenchiemsee des bayrischen Märchenkönigs Ludwig ist Salzburg nur noch einen Steinwurf (65 km) weit weg.

Das "bayrische Meer" in voller Pracht
Das „bayrische Meer“ in voller Pracht
Schlosspark auf der Herreninsel
Schlosspark auf der Herreninsel

Anreise nach Großarl per Flugzeug

Über den Flughafen Salzburg (SZG) ca. 70 km entfernt und bequem erreichbar.
Über den Flughafen München (MUC) ca. 220 km entfernt, ca. 2,5 Stunden Fahrtzeit bis zum Resort.

Anreise nach Großarl per Bahn

Das Resort ist bequem auch mit der Bahn erreichbar. Direktverbindungen nach Salzburg, dann umsteigen in einen Zug nach St. Johann im Pongau. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Bischofshofen und St. Johann im Pongau, die regelmäßig mit dem Fernverkehr verbunden sind.

Blick auf den Fujiyama_Epicurian Japan

Japan boomt: Das Land der aufgehenden Sonne wird zum Kreuzfahrt-Hotspot

Japan bleibt eine der gefragtesten Fernreise-Destinationen – und auch Kreuzfahrten rund um den japanischen Archipel erleben einen deutlichen Aufschwung.

Japan fasziniert Reisende mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne: Tokio und Kyoto treffen auf alte Tempel, Samurai-Kultur, spektakuläre Landschaften und eine außergewöhnliche Küche. 2025 erreichten die internationalen Besucherzahlen mit rund 42,7 Millionen Gästen einen neuen Rekord, so die „Tageskarte.io“. Auch 2026 bleibt die Nachfrage hoch. Allein im Juli kamen rund 3,44 Millionen internationale Besucher nach Japan – ein Rekord für den Monat.

Japan entdecken – vom Schiff aus

Eine besonders attraktive Möglichkeit, das Land kennenzulernen, ist die Kreuzfahrt. Sie verbindet mehrere Regionen Japans, ohne dass Reisende ständig das Hotel wechseln müssen. Gleichzeitig bieten die zahlreichen Hafenstopps die Möglichkeit, unterschiedliche Facetten des Landes kennenzulernen.

Regents Epicurean Japan-Reise
Regents Epicurean Japan-Reise

2025 kamen rund 1,77 Millionen internationale Kreuzfahrtgäste nach Japan. Die Zahl der Anläufe ausländischer Kreuzfahrtschiffe stieg auf 2.352. Zu den wichtigen Kreuzfahrthäfen gehören unter anderem Yokohama, Kobe, Nagasaki, Hakodate, Kagoshima und Naha. Von dort führen Ausflüge beispielsweise nach Tokio, Kyoto und Osaka oder zu historischen Tempeln, traditionellen Vierteln, Märkten und Landschaften.

Kreuzfahrt als komfortabler Japan-Einstieg

Gerade für Japan-Neulinge kann eine Kreuzfahrt interessant sein: Statt eine komplexe Rundreise selbst zu organisieren, lassen sich mehrere Reiseziele innerhalb einer Route verbinden. Gleichzeitig eröffnet die Fahrt entlang der japanischen Küste den Blick auf Regionen, die bei einer klassischen Städtereise häufig außen vor bleiben.

Itsukushima Shrine, Hatsukaichi-shi Japan_2026-08-27_07-39-13
Itsukushima Schrein, Hatsukaichi-shi Japan
Kirschblüten, wie von van Gogh gemalt
Kirschblüten, wie von van Gogh gemal

Mit mehr als 60 Häfen, die regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen werden, ist die Auswahl groß. Für 2026 zählen unter anderem Naha, Nagasaki, Yokohama, Kagoshima und Kobe zu den besonders stark frequentierten Häfen.

Ob Kirschblüte im Frühjahr, sommerliche Inselwelten oder die farbenprächtige Herbstlandschaft: Japan und Kreuzfahrten passen hervorragend zusammen. Wer das Land erstmals besucht, kann eine Kreuzfahrt zudem ideal mit einigen zusätzlichen Tagen in Tokio oder Kyoto kombinieren. Japan ist damit nicht nur ein Trendziel für klassische Rundreisen – auch auf dem Wasser wird das Land zu einem immer wichtigeren Reiseziel.

Wie schmeckt Japan? – Mit Regent Seven Seas Cruises auf kulinarischer Entdeckungsreise

Pacific Rim - der Pacifikrand auf einem Teller zum Geniessen
Pacific Rim – der Pacifikrand auf einem Teller zum Geniessen

Japan boomt als Reisedestination – und die unverwechselbare Esskultur des Landes trägt  zu seiner Faszination bei. Auf Regents Epicurean Japan-Reise entdecken Gäste die Traditionen, regionalen Zutaten und außergewöhnliche Handwerkskunst hinter einigen der berühmtesten Spezialitäten des Landes. In Kobe erleben sie japanische Messerschmiedekunst und genießen ein Kobe-Beef-Dinner, zubereitet von einem Teppanyaki-Meister. In Kochi besuchen sie den Hirome-Markt und bereiten anschließend im Tosa Tataki Dojo über offener Flamme angebratenen Bonito zu. In Shimizu folgt auf den Besuch des Kashi-no-Ichi-Fischmarktes ein praktischer Sushi-Kurs mit einem lokalen Meisterkoch.

Weitere Infos und Websites:

port-of-japan.com; Epicurean Explorer Tours ; Tokio/Tokio; Epicurean Japan-Reise, Japan Travel

Villa Keller in Saarburg

Roadtrip nach Südtirol mit dem Auto

Lebensart-Reise hat sich für unser Printprodukt GründerMagazin zu einem Roadtrip aufgemacht und eine entspannte Reise per Auto in den Urlaub nach Südtirol ausgeklügelt. Wir zeigen auf, wie Sie ohne unsichere Flugbuchungen und langwierige Bahnfahrten einen individuellen Urlaub mit Stil, Wellness, Erholung und Genuss ohne Stress per Auto erleben. Eine Roadmap für eine entspannte Autoreise über Saarburg nach Südtirol und zurück über Regen im Bayrischen Wald.

1. Stopover:

Wir starten die Tour beispielsweise von unserem Standort Köln aus. So erreichen wir in gerade mal 200 Kilometern unseren ersten Stopp die Villa Keller in Saarburg, ein historisches Gebäude von 1801 als Boutiquehotel. Wir finden hier ein Juwel für Designliebhaber gleich an der Grenze zu Luxemburg.

Genuss, Geschichte, Gastlichkeit

Unmittelbar am Ufer der Saar gelegen, empfängt das Haus seine Gäste mit elf individuell gestalteten Zimmern und Suiten, Keller’s Wirtshaus, einem eigenen Biergarten und dem neuen Restaurant Dopamin Fine Dining. Das Haus verantwortet die Gastgeberfamilie Boesen, die mit der Erasmus Collection bereits seit 30 Jahren für herzliche Gastfreundschaft und beste Kulinarik steht. Mit der Villa Keller leiten die Boesens ein Haus, das Geschichte und Design in perfekt vereint. Großzügige Fenster öffnen den Blick auf die Saar sowie die gegenüberliegende Burg während originale Stuckdecken und historische Parkettböden den unverwechselbaren Charakter der Villa bewahren. Eine Übernachtung kostet ab 280 Euro für zwei Personen in der Saar Suite 1801 und ab 180 Euro im Comfort Zimmer, jeweils inklusive Frühstück.

Villa Keller in Saarburg, Innenansicht
Villa Keller in Saarburg, Innenansicht

Im Restaurant Dopamin Fine Dining zeichnet Axel Boesen für ein Menükonzept verantwortlich, das regionale Produkte in ein neues Licht rückt. Seine Küche verbindet die Aromen der Region Saar-Hunsrück mit japanisch-nordisch Einflüssen und setzt auf Leichtigkeit und Umami.

Urlaubsziel Südtirol – eine Auszeit für Genießer und Naturliebhaber

Am Nächstes geht die Reise weiter nach Südtirol zum Gartenhotel Moser in Eppan an der Weinstraße, – ein Refugium am Montiggler See . Der Lago Grande di Monticolo liegt auf 492 m Höhe im Montiggler Wald auf dem Mitterberg. Hier liegt inmitten der Natur das Gartenhotel Moser. Wer hier einkehrt. genießt das sanfte Plätschern und den Duft von Holz in der Luft. Während am benachbarten Kalterer See und im nur 15 Kilometern entfernten Bozen das Leben pulsiert, bleiben die Montiggler Seen ein Geheimtipp und ein Rückzugsort für alle, die im Natürlichen das Besondere finden.

Gartenhotel Moser am Montiggler See, Südtirol
Gartenhotel Moser am Montiggler See, Südtirol

Happy Place in Grün

Das Refugium trägt seinen Namen aus gutem Grund: Verwunschene Wege durchziehen den Hotelgarten, vorbei an wildem Lavendel, blühenden Obstbäumen, einem Naturbadeteich und zahlreichen versteckten Plätzen, die sich wie kleine Oasen anfühlen. Die Architektur des Hauses mit großen Fensterflächen geben den Blick in die Umgebung frei.

Garten_Gartenhotel-Moser-©Nicklas-Walther
Garten_Gartenhotel-Moser-©Nicklas-Walther
Montiggler See in Südtirol
Montiggler See in Südtirol

Wer Körper und Geist in Einklang bringen möchte, findet sanfte Massagen, Anwendungen mit heimischen Kräutern, Klangbäder und Kakao-Zeremonien, Yoga und Ayurveda-Angebote und den Naturbadeteich. Als Höhepunkt lädt der Sky-Infinity-Pool und die Saunalandschaft hoch oben auf dem Hoteldach zum Wellness ein.

Regionale Küche mit Charakter

Produkte aus der eigenen Landwirtschaft, wie Äpfel, Birnen, Wein vom Weingut Moser und sogar Bier aus der Familienbrauerei und die Küche sind eine Hommage an Südtirols Vielfalt. Wer die Gegend rund um das Hotel für Erkundungstouren nutzen möchte, nutzt hoteleigene Vespas oder einem Cinquecento-Cabrios für die Südtiroler Weinstraße. Golfliebhaber finden in der Umgebung gleich mehrere Plätze. Eine Übernachtung kostet ab 145 Euro pro Person inklusive Dreiviertelpension.


Kulinarik_Gartenhotel-Moser-©-G.A.-Service

Kulinarik im Gartenhotel Moser-©-G.A.-Service, Bilder Gartenhotel Moser
oben: © Nicklas Walther
links: © Alfred Tschager
rechts: © Brandnamic

2. Stopover auf der Rückfahrt

Auszeit in der Natur: Chaletdorf Forstgut

Der Weg zurück aus Südtirol führt über 430 km nach Regen im Bayrischen Wald. Inmitten dieser besonderen Landschaft unweit vom Arber oder Geisskopf liegt das Chaletdorf Forstgut mit eleganten Luxuschalets und Suiten inklusive Private Spa.

Chaletdorf Forstgut
Chaletdorf Forstgut im Bayrischen Wald

In den Chalets sorgen bodentiefe Fenster, ein Hot Tub auf der überdachten Terrasse und ein klares Design für Behaglichkeit. Hinzu treten ein privater Spa mit Sauna, Regendusche und ein offener Kamin. Das Wasser für das komplette Chaletdorf stammt übrigens auf hauseigenen Quellen in einem geschützten Bereich des Gutswalds.

Eat your own

Im Forstgut gibt es kein klassisches Restaurant, aber dafür praktische Vorkoch-Menüs, die rund um die Uhr in der Lounge zur Verfügung stehen. Immer am Morgen wartet bei jeder Unterkunft ein üppiger Frühstückskorb mit regionalen Produkten vor der Tür, während am Abend neben den Vorkoch-Menüs auch ein traditionelles Käse-Fondue oder ein Grillpaket zur Wahl stehen.

Forstgut Chalet innen
Forstgut Chalet innen
Menue auf der Terrasse im Forstgut
Menue auf der Terrasse im Forstgut

Die Magie des Waldes

Der Gutswald ist ein Ort für alle Sinne, darum ist dieser besondere Kraftplatz auch perfekt für meditative Aktivitäten wie Waldbaden und Yoga auf der neuen Yoga-Plattform. Kutschfahrten mit Kaltblütern oder ein romantisches Dinner auf einem Floß sorgen für Abwechslung. Ansonsten lockt der Bayerische Wald als Paradies für Wanderer und als Abenteuerpark für Mountainbiker und andere Radfahrer. Drei Nächte für zwei Personen gibt es bereits ab 1450 Euro.

Yayoi Kusama- 80 Jahre Punkte und knallige Farben. koelntourismus

Kusama in Köln: Ein Kunsterlebnis zwischen Unendlichkeit und persönlichem Schicksal

Die aktuelle Ausstellung der japanischen Ausnahme-Künstlerin Yayoi Kusama in Museum Ludwig zählt schon jetzt zu den kulturellen Highlights des Jahres in Köln – und zieht Besucher aus ganz Deutschland an. Eine Kunst-Show, die sich über drei Etagen zieht und viele Besucher aus dem Staunen nicht mehr herauslässt.

Yayoi Kusama im Schatten des Kölner Doms
Yayoi Kusama im Schatten des Kölner Doms. (Titelfoto oben koelntourismus)
Yayoi Kusama - mehr als Punkte und Kürbisse,
Yayoi Kusama – Punkte und Kürbisse bestimmen einen Teil des Werkes, alle Fotos Lara und Axel Winkelnkemper

Schon im Foyer des Museums Ludwig macht es der riesige gelb-schwarz-gepunktete Kürbis spannend. Weiter geht’s über eine von hunderten polierten Stahlkugeln gesäumte Treppe in die Ausstellung ins Souterrain. Die Vielzahl der Exponate und Installationen ist einfach überwältigend und reicht von kleinsten Netzwerk-Zeichnungen auf Reispapier bis zur Monster-Installation mit aufgeblasenen gelb-schwarzen Gummi-Würsten.

Yayoi Kusama - ein Meer aus Punkten und Farben
Yayoi Kusama – ein Meer aus Punkten und Farben
Yayoi Kusama - Skulpturen als bunte Penisse in Serie
Yayoi Kusama – Skulpturen als bunte Penisse in Serie

Seit dem Start im März 2026 ist die Resonanz überwältigend: Bereits nach wenigen Wochen strömten zehntausende Besucher in die Ausstellung, viele Termine sind auf Tage hinaus ausgebucht, so der Kölner Stadt-Anzeiger. Ein kleines Mitbringsel in Form eines tennisballgroßen Plastikballs mit Kusama-Optic kostet schon stolze 27,- Euro!

Kunst, die man erlebt – nicht nur betrachtet

Die Retrospektive zeigt das umfassende Werk der Künstlerin über „mehrere Jahrzehnte hinweg – mit mehr als 300 Arbeiten, die einen tiefen Einblick in Kusamas einzigartiges Universum geben“, (museenkoeln.de). farbenfrohe Kunst von Yayoi Kusama in Köln.

Yayoi Kusama - bunte Pracht
Yayoi Kusama – bunte Pracht
Yayoi Kusama - bunte Pracht
Yayoi Kusama - bunte Pracht

Seit 80 Jahren arbeitet Yayoi Kusama mit großen Punkten und bunten Farben.

Im Zentrum stehen ihre ikonischen:

  • Polka-Dot-Muster
  • raumfüllenden Installationen
  • und vor allem die legendären „Infinity Mirror Rooms“

Beeindruckend sind die großformatigen Bilder mit diesem speziellen Punkt-Netz-Muster, meist aufgetragen auf einer farblich grundierten Fläche, die einen ganz besonderen Negativ-Effekt vermitteln, der es vor den Augen flimmern lässt. Die großen Installationen und Spiegelräume schaffen scheinbar endlose Welten aus Licht, Reflexion und Wiederholung. Durch Gucklöcher spinkst der Besucher in die geheimnisvollen Spiegelräume bevor er eintritt – ein tolles Erlebnis, das gleichzeitig meditativ, spannend und anrührend wirkt.

Yayoi Kusama - geheimnisvolle Installationen
Yayoi Kusama – geheimnisvolle Installationen
Yayoi Kusama - geheimnisvolle Installationen

Mehr als Punkte und Kürbisse

Ein Grund für die enorme Anziehungskraft liegt in der besonderen Verbindung aus Kunst und Erlebnis mit der Naivität der schwer kranken Künstlerin, die noch heute dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung lebt. Kusamas Werke sind daher nicht nur visuell beeindruckend, sondern auch emotional sehr berührend.

Die Ausstellung trifft mit dem Erlebnischarakter für alle Generationen sicher auch den Zeitgeist, der einen beim Exit stocken lässt, da er im obersten Stockwerk wie als Kunst-Kulturschock prompt an einigen Picassos vorbeiführt. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Tickets so hoch ist – und spontane Besuche kaum möglich sind.

Pflichttermin für Kunst- und Happening-Fans

Die Kusama-Ausstellung in Köln ist mehr als eine klassische Schau – sie ist ein Erlebnis zwischen Kunst, Popkultur und naiver Ästhetik. Sie ist damit direkt im Angesicht des Kölner Doms auch ein perfektes Ziel für einen inspirierenden Städtetrip: ein Ort, der zeigt, wie moderne Kunst heute auch funktionieren kann – emotional, visuell und absolut zeitgemäß.

Wichtige Websites und weitere Infos

Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. August 2026 und ist Teil des 50-jährigen Jubiläums des Museum Ludwig. (Museum Ludwig)

Sie bietet nicht nur einen Überblick über Kusamas künstlerische Entwicklung, sondern auch Werke, die in Europa bislang selten oder noch nie zu sehen waren. (koelntourismus.de)

Tipps für den Besuch

Wer die Ausstellung erleben möchte, sollte einige Dinge beachten:

  • Tickets frühzeitig online buchen (oft schnell ausverkauft)
  • Zeitfenster („Timeslots“) einplanen
  • Stoßzeiten vermeiden, wenn möglich

Alternativ auf spezielle Aktionen oder freie Kontingente achten. Parkmöglichkeiten gibt es unmittelbar unter dem Museum unter der Domplatte. Am besten zu erreichen über die Rhein-Ufer-Straße und rechts den Tunnel am Hauptbahnhof, da die Verkehrsregelung von der City aus ziemlich gewöhnungsbedürftig und umständlich ist.

Das Museum Ludwig steuert auf einen Besucherrekord zu. Innerhalb von drei Wochen haben etwa 82.000 Menschen die Schau besucht. Damit könnte sie die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Hauses werden. Zum Vergleich: Der bisherige Rekord liegt bei gut 300.000 Besuchern. Er wurde erst kürzlich mit einer Ausstellung des US-Künstlers Edward Hopper aufgestellt.

Yayoi Kusama

14. März – 2. August 2026

Luxus auf Malediven Privatinsel

HolidayCheck Reisereport 2026: Klassiker dominieren – bis zu 800 Euro Sparpotenzial im Herbst

Die Reiselust der Deutschen bleibt ungebrochen: Laut dem aktuellen HolidayCheck Reisereport 2026 stabilisiert sich der Markt spürbar. Besonders gefragt sind weiterhin bewährte Pauschalreiseziele wie die Türkische Riviera, Hurghada, Mallorca und Kreta. Gleichzeitig zeigt sich: Die Preise steigen nur moderat – und wer flexibel reist, kann kräftig sparen.

Herbst statt Hochsommer spart bares Geld

Vor allem Paare profitieren von Reisen in der Nebensaison. So lassen sich im Oktober gegenüber der Hauptsaison bis zu 800 Euro sparen – etwa bei einem Urlaub auf Formentera. Auch die Costa Brava (rund 600 Euro weniger) oder Kreta (etwa 400 Euro günstiger) bieten deutliches Sparpotenzial.

Familien entdecken zunehmend die Herbstferien als Alternative zu den Sommermonaten. Der Oktober wird inzwischen fast so stark gebucht wie die klassische Hochsaison.

Preise steigen nur leicht

Nach starken Preissprüngen in den vergangenen Jahren bewegen sich die Preissteigerungen 2026 im einstelligen Prozentbereich. Besonders moderat fällt der Anstieg an der Türkischen Riviera aus. Auch bei Mietwagen entspannt sich die Lage: Auf Mallorca liegen die Tagespreise mit durchschnittlich 31 Euro deutlich unter dem Niveau von 2022.


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Fernreisen im Trend – Malediven besonders gefragt

Neben europäischen Klassikern gewinnen Fernreiseziele wieder an Bedeutung. Besonders die Malediven verzeichnen stark steigende Buchungszahlen. Doch auch preiswerte Fernziele wie Khao Lak in Thailand bieten im Sommer attraktive Angebote – teils ab 2.400 Euro für zehn Tage im 5-Sterne-Hotel.

Der Reisereport 2026 zeigt: Urlaub bleibt für viele Deutsche ein fester Bestandteil der Lebensqualität. Bewährte Destinationen geben Sicherheit, während flexible Reisezeiten und Angebotsvergleiche helfen, das Budget zu schonen. Wer clever plant, reist 2026 nicht nur entspannt – sondern auch deutlich günstiger.

Anantara Grand Hotel Krasnapolsky Amsterdam

The White Room im Anantara Grand Hotel Krasnapolsky Amsterdam erneut mit Michelin-Stern ausgezeichnet

Große Freude im Anantara Grand Hotel Krasnapolsky Amsterdam: Das elegante Restaurant The White Room wurde erneut mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet – und das bereits zum achten Mal in Folge. Damit zählt das traditionsreiche Haus weiterhin zu den besten kulinarischen Adressen der Niederlande.

Unter der Leitung von Küchenchef Tristan de Boer und mit Unterstützung des ehemaligen Sternekochs Jacob Jan Boerma als kulinarischem Berater überzeugt The White Room mit einer Küche, die internationale Einflüsse gekonnt mit regionalen Zutaten verbindet. Die Michelin-Jury würdigte insbesondere das klare kulinarische Profil, das Lokalkolorit sowie das kontinuierliche Engagement des gesamten Teams für Qualität und Innovation.

Auf den Tellern treffen raffinierte Kompositionen wie Langustine mit Liebstöckel, Macadamia-Creme und eingelegtem Kürbis auf kreative vegetarische Menüs. Ein Highlight: Niederländische Steinpilze mit Topinambur, Kakao, Brombeeren und Shi Take XO-Sauce, veredelt mit Champagner, Dill und Estragon.

The White Room Restaurant im Hotel Krasnopolsky
The White Room Restaurant im Hotel Krasnopolsky

The White Room ist eines der ältesten Restaurants Amsterdams und befindet sich in einem ehemaligen Bankettsaal aus dem Jahr 1885, der heute in edlem Weiß und Gold erstrahlt. Angeboten wird unter anderem ein Zwölf-Gang-Menü für 159 Euro pro Person, die passende Weinbegleitung kostet 109 Euro.

Amsterdamer Küche im The White Room Sterne-Restaurant

Zwischen dem 22. Januar und 1. Februar 2025 dürfen sich Gäste zudem auf ein attraktives Kennenlernangebot freuen: In diesem Zeitraum werden Mittags- und Abendmenüs zu besonders günstigen Konditionen angeboten. Küchenchef Tristan de Boer beschreibt seinen Stil als „Amsterdamer Küche“: „Mein Ziel ist es, die Geschichte der Hauptstadt – vom Handel bis zum kulturellen Austausch – in ein raffiniertes kulinarisches Erlebnis zu übersetzen.“

The-White-Room-Frederico_Tristan
Küchenchef Tristan de Boer (re.) und Frederico im The White Room im Krasnopolsky

Für die perfekte Begleitung sorgt Sommelier Frederico Figueiredo, der neben klassischen Weinen auch alkoholfreie Weinbegleitungen anbietet. Seine Philosophie: Weine sollen Geschichten erzählen, die Küche ergänzen und Gästen neue Entdeckungen ermöglichen.

Weitere Infos und Websites

Die Luxushotelmarke Anantara Hotels & Resorts verfügt weltweit über mehr als 40 atemberaubende Hotels und Resorts. Minor Hotels ist eine internationale Hotelgruppe, die über 550 Hotels, Resorts und Residenzen in 56 Ländern betreibt und als Vision das Ziel einer passionierteren und vernetzteren Welt verfolgt.
www.anantara.com/de/grand-hotel-krasnapolsky-amsterdam/restaurants/the-white-room
www.restaurantthewhiteroom.com

Winter-Reiseziel La Réunion

Winterflucht mit System: Deutsche Reisende setzen zu Weihnachten auf Fernreisen, zu Neujahr auf Europa-Trips

Wenn der Winter Deutschland fest im Griff hat, zieht es viele Reisende als Winterflucht in die Sonne oder zumindest für einen Tapetenwechsel ins Ausland. Aktuelle Buchungsdaten von Trip.com zeigen in der diesjährigen Festtagssaison einen klaren Zwei-Phasen-Trend im Reiseverhalten deutscher Urlauber.

Weihnachten: Sonne, Ferne und Asien im Fokus

In der Weihnachtswoche vom 20. bis 26. Dezember dominieren lange Fernreisen und sonnige Destinationen. Besonders gefragt sind Ziele in Asien und im Mittelmeerraum. Angeführt wird das Ranking erneut von Thailand, das sich als beliebtestes Fernreiseziel über die Feiertage behauptet. Auch die Türkei und Spanien zählen zu den Top-Destinationen.

Ballonfahrt Kappadokien in den Türkei
Ballonfahrt Kappadokien in den Türkei

Bemerkenswert: Neben klassischen Warmwasserzielen schaffen es auch China, Südkorea und Japan in die Top 10 – ein Zeichen dafür, dass kulturelle Erlebnisse und Metropolenreisen für viele Deutsche an Bedeutung gewinnen.

Top 10 der meistgebuchten Länder (20.–26. Dezember):
Thailand · Türkei · Spanien · China · Italien · Vereinigtes Königreich · Frankreich · Südkorea · Japan · Griechenland!

Nach Weihnachten: Kurztrips in Europa zum Jahreswechsel

Nach den Feiertagen ändert sich das Reiseverhalten deutlich. In der Zeit vom 27. Dezember bis 6. Januar stehen kurze Städtereisen und Europatrips im Vordergrund. Rund 55 Prozent der Buchungen entfallen in diesem Zeitraum auf Kurzstreckenreisen – allen voran nach Großbritannien, Spanien und Frankreich.

E viva Espania - Kurzurlaub im warmen Süden Spaniens
E viva Espania – Kurzurlaub im warmen Süden Spaniens

Trotz dieses Wechsels bleibt Thailand auch nach Weihnachten das beliebteste Fernreiseziel, gefolgt von China und Japan.

Top-Destinationen nach Reiseart (27. Dezember – 6. Januar):

  • Kurzstrecke (55 %): Vereinigtes Königreich · Spanien · Frankreich
  • Mittelstrecke (28 %): Vereinigte Arabische Emirate · Ägypten · Türkei
  • Langstrecke (17 %): Thailand · China · Japan


Ob Weihnachtsfest unter Palmen oder kurzer Citytrip zum Jahreswechsel: Deutsche Reisende kombinieren zum Jahresende bewusst Fernweh und Nähe. Der Trend zeigt klar: Über Weihnachten darf es weit weg sein, zu Neujahr lieber kurz, komfortabel und europäisch – Hauptsache raus aus dem Winter. (Kaus Media Services/Trip.com)

Bürgenstock Hotels Winterreise Lausanne, Bern, Luzern

Von Lausanne bis Luzern: Weihnachtliche Luxusreise für Genießer

Wenn sich funkelnde Lichter in schneebedeckten Dächern spiegeln, der Duft von Zimt, Schokolade und Tannenzweigen durch die Gassen zieht und elegante Hotels in festlichem Glanz erstrahlen – dann zeigt sich die Schweiz als weihnachtliche Luxusreise von ihrer magischsten Seite. Zwischen Lausanne, Bern und Luzern lädt eine Reise voller Genuss, Stil und winterlicher Romantik dazu ein, Weihnachten neu zu erleben – komfortabel, sinnlich und entspannt. Dank der hervorragenden Bahnverbindungen, teils in malerischen Panoramazügen, lassen sich die drei Städte perfekt kombinieren. Schon die Anreise wird zum Teil des Wintermärchens.

Lausanne: Winterzauber am Genfersee

Im Royal Savoy Hotel & Spa Lausanne trifft historische Eleganz auf moderne Raffinesse. Zur Weihnachtszeit verwandelt sich das Haus in ein stilvolles Winterparadies: In der Sky Lounge – Winter Edition verschmelzen alpine Gemütlichkeit und Haute Cuisine, während in der Seafood Bar Austern und Meeresdelikatessen frisch zubereitet werden.

Bürgenstock Hotel Lausanne Blick auf den Genfersee
Bürgenstock Hotel Lausanne Blick auf den Genfersee

Die festlichen Menüs zu Heiligabend, Silvester und beim Weihnachtsbrunch zelebrieren kulinarische Exzellenz – mit Foie Gras, Black Truffle und Beef Wellington ebenso wie mit leichten saisonalen Kreationen. Kinder dürfen sich auf kreative Workshops freuen, bei denen Lebkuchenhäuser gebacken werden, während Erwachsene bei der Secret Room Experience in eine private Winteroase eintauchen – Kaminfeuer, Spa-Zugang und Champagnerfrühstück inklusive. Und wer ein Stück dieses Zaubers mitnehmen möchte: Die handgefertigte Bûche de Noël gibt es auch zum Mitnehmen.

Bern: Festlicher Glanz in der Hauptstadt

Mitten im Herzen der winterlich geschmückten Bundesstadt lädt das Hotel Schweizerhof Bern & Spa zu einer stilvollen Auszeit ein. Das Adventspackage kombiniert Übernachtung, Schweizerhof-Frühstück und Glühweingenuss auf dem traditionellen Sternenmärit – ein Erlebnis für alle Sinne.

Hotel Schweizerhof Bern & Spa
Hotel Schweizerhof Bern & Spa

Besonders festlich wird es an Silvester: Auf der exklusiven Bel Etage erwartet Gäste ein 6-Gang-Gala-Menü, Champagner-Apéro, Live-Musik und Mitternachtsfeier in elegantem Ambiente. Wer Körper und Geist verwöhnen möchte, bucht das Winter Special „Golden Winter Glow“ – eine Kombination aus Goldöl-Massage, Smart Facial und Spa-Zugang, die pure Entspannung verspricht.

Luzern: Weihnachten über den Wolken

Hoch über dem Vierwaldstättersee, wo die Alpen den Himmel berühren, erstrahlt das Bürgenstock Resort Lake Lucerne als festlicher Zufluchtsort für Genießer. In der Vorweihnachtszeit laden exklusive Masterclasses zum Mitmachen ein – von der Kunst des Beef Wellington über Chocolate & Champagner-Tastings bis hin zu floristischen Workshops, bei denen eigene Kränze und Miniaturbäumchen entstehen.

Bürgenstock Resort Lake Lucerne
Bürgenstock Alpine-Resort Lake Lucerne

Die Nächte sind erfüllt von Fackelwanderungen, keltischen Feiern und stillen Momenten im Alpine Spa. Zum Jahreswechsel wird es spektakulär: Bei der „Cosmic Stardust & Supernova Party“ verwandelt sich das Resort in ein interstellares Erlebnis mit DJ-Sets, Showacts und Gourmet-Galamenüs – ein Silvesterabend, der über den Wolken schwebt.

Bürgenstock Resort Lake Lucerne New York Eve Dinner
Bürgenstock Resort Lake Lucerne New York Eve Dinner

Ob am funkelnden Genfersee, in der festlichen Hauptstadt oder hoch über Luzern – die Schweiz feiert Weihnachten mit Stil, Genuss und unvergleichlicher Atmosphäre.

Schloss Elmau Innenhof

Beste Hotels 2025: Guide Michelin verleiht erstmals Hotel-Keys – Deutschland mit sechs Top-Adressen

Der Guide Michelin, seit Jahrzehnten Maßstab für kulinarische Expertise, startet 2025 eine neue Ära: Mit den Michelin Keys werden erstmals auch Hotels weltweit bewertet. Insgesamt erhielten 2.457 Häuser mindestens einen Key, darunter sechs deutsche Spitzenhotels mit der Höchstwertung von drei Keys.

Was sind die Michelin-Keys?

Die Michelin Keys sind eine neue Auszeichnung, die von anonym arbeitenden Michelin-Inspektoren vergeben wird. Das Team soll Luxushotels weltweit vergleichbar bewerten und ein globales Ranking schaffen.

Bewertungskriterien

Die Vergabe erfolgt anhand von fünf zentralen Kriterien:

  1. Exzellenter Service und Gastfreundschaft
  2. Architektonische Qualität und Interior Design
  3. Schlafkomfort und Ausstattung
  4. Authentizität und Charakter des Hauses
  5. Nachhaltigkeit und Verbindung zur lokalen Kultur

Key-Kategorien

  • 1 Key: Sehr empfehlenswertes Hotel mit besonderem Stil
  • 2 Keys: Herausragende Unterkunft mit exzellenter Gesamtperformance
  • 3 Keys: Ikonisches Reiseziel, das für sich allein eine Reise rechtfertigt

Internationale Bilanz 2025

In der ersten Ausgabe wurden weltweit 2.457 Hotels ausgezeichnet. In Deutschland erhielten 127 Häuser mindestens einen Key, sechs davon schafften die Höchstwertung von drei Keys.

Top 6 Hotels in Deutschland mit drei Michelin-Keys

  1. The Fontenay, Hamburg – Luxuriöses Designhotel direkt an der Alster
  2. Schloss Elmau, Bayern – Historisches Schlossresort mit Spa und Kulturangeboten
  3. Severin*s Resort & Spa, Sylt – Exklusives Inselrefugium mit Wellnessfokus
  4. Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg – Legendäres Stadthotel mit erstklassigem Service
  5. Mandarin Oriental, München – Eleganz und Komfort im Herzen der bayerischen Hauptstadt
  6. Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden – Ikonisches Luxushotel in traditionsreicher Kurstadt

Brenners Park Hotel in Baden-Baden
Brenners Park Hotel in Baden-Baden

Neue Orientierung für Reisende

Mit den Michelin Keys entsteht erstmals ein international anerkanntes Qualitätssiegel für Hotels, das neben Luxus und Komfort auch Authentizität, Nachhaltigkeit und lokale Kultur in den Fokus rückt.
Für Reisende bietet das Ranking 2025 eine verlässliche Orientierung, wo sich Luxusurlaub wirklich lohnt – von Hamburg bis Sylt und von München bis Baden-Baden.

Pool Fergus Style Punta Arabí

FERGUS Group expandiert weiter auf den Balearen

Die mallorquinische Hotelgruppe FERGUS Group setzt ihren rasanten Wachstumskurs fort: Mit sieben neuen Eröffnungen im Jahr 2025 – darunter Highlights auf Ibiza, Menorca, Mallorca und in Katalonien – ist die Gruppe ihre Position als eine der am schnellsten wachsenden Ferienhotelmarken Spaniens.

Das Geschäftsmodell der Gruppe basiert auf der strategischen Revitalisierung von Hotelimmobilien mit ungenutztem Potenzial. Ziel ist es, durch architektonische Modernisierung, klar definierte Zielgruppenkonzepte und effizientes Management neue Gästeerlebnisse zu schaffen und gleichzeitig den Wert der Immobilie und der Destination zu steigern. Seit der Gründung im Jahr 2011 hat das Unternehmen über 110 Millionen Euro in Repositionierungsprojekte investiert.

Neue Konzepte für ein neues Reisebewusstsein

Zu den wichtigsten Projekten im Jahr 2025 zählt die Wiedereröffnung des FERGUS Style Punta Arabí auf Ibiza. Das Hotel wird als authentisches Lifestyle-Hideaway für erlebnisorientierte Reisende positioniert. Mit ibizenkischer Architektur, vier gastronomischen Outlets und direktem Zugang zum legendären Hippy Market von Es Canar – dem ältesten und größten Hippiemarkt im Mittelmeerraum – wird die Unterkunft insbesondere für den deutschen Quellmarkt attraktiv sein.

Fokus auf Transformation, Community und Eigentümerpartnerschaften

Die FERGUS Group versteht sich nicht nur als Hotelbetreiber, sondern auch als Transformationspartner für Hoteleigentümer – von familiengeführten Betrieben bis hin zu Investmentfonds. Selbst renommierte internationale Hotelgruppen wie die Grupo Empresas Matutes oder die Piñero Group haben der FERGUS Group das Management einzelner Häuser anvertraut – ein Zeichen für das hohe Management-Know-how und das flexible Kooperationsmodell der Gruppe.

Ein Paradebeispiel für diesen Ansatz ist die dynamische Marke tent Hotels: Alle Häuser wurden im Sinne eines modernen „Ferienhauses“ neugestaltet, bieten digitale Services und gemeinschaftliche Begegnungsräume. Das Konzept setzt auf maximale Freiheit für Gäste bei der Urlaubsgestaltung – unterstützt durch das innovative Bed & Unlimited Brunch-Konzept und den digitalen Food-Lieferservice tentlivery in Zusammenarbeit mit Just Eat.