Die Stadt am Atlantik Süd-Floridas ist für ihre Sandstrände, Kanäle und Kanälchen bekannt. Venedig lässt grüßen. Der Vergleich ist erlaubt, weil auch Fort Lauderdale praktische Wassertaxis bietet. Dass der Ort sich zudem Yachting Capital nennt, hat nicht nur mit der Fort Lauderdale International Boat Show zu tun, aktuell vom 29. Oktober bis 2. November.
(c)* alle Fotos Ulrike Wirtz, wenn nicht anders vermerkt
„Venice of America“ nennt sich Fort Lauderdale auch gern und beschreibt das Flair der Küsten-Stadt im Südosten von Florida ambitioniert, aber doch passend. Fort Lauderdale ist benannt nach drei Forts, die im 19. Jahrhundert an Atlantik und New River, dem beherrschenden Fluss der Region, lagen und verschwunden sind. Leider sagt sich, wer nicht nur wegen der herrlichen Sandstrände und der zuverlässig scheinenden Sonne kommt.
Beach und Sunshine sind andererseits die traditionellen und offensichtlichsten Fun-Faktoren, die Touristen in den südöstlichen US-Zipfel locken. Um die 1940er begann der Tourismus unter dem tropischen Himmel von Fort Lauderdale, siehe alte Fotos in Bar-Menus etwa. Der Ort wurde sogar Party-Hotspot für College-Kids im Frühjahr, genannt Spring-Break und inzwischen nicht so gern erinnerte Zeiten.

Die Sandstrände sind denn auch verlockend und können endlos erscheinen, weil 39 Kilometer lang. Dazu glitzern der helle Sand vor dem Grün sich wiegender Palmen und ein Meer, das je nach Stand der Sonne von gräulich bis azurblau changiert. Das könnte man werblicher nicht malen. Den meilenlangen Strand auch im Winter mit Schönwettergarantie hat Fort Lauderdale sogar der italienischen Traditionsstadt voraus. Woher also der Vergleich? Vor allem durch die Kanäle und Kanälchen quer durch Fort Lauderdale. Sie ziehen sich auf 165 Meilen gleich gut 250 Kilometer Länge durch die Stadt und reichen hinein bis Downtown.
Dementsprechend herrscht dieses gewisse maritime Flair, so dass ein Spaziergang selbst im Zentrum immer auch eine Sightseeing-Tour mit Schiffsromantik ist wie in der alt-venezianischen Metropole. Auch in der US-Stadt cruisen Hobby-Boote an einem vorbei über die Wasserwege, als seien sie Autos und Bikes auf den Straßen. Der Schiffsverkehr bewegt sich noch dazu schön langsam, da wie auf der Straße auch auf den Wasserwegen im Stadtbereich strenge Tempolimits gelten. Kaum geht es los zum Spaziergang, begegnen einem Yachten von klein bis ganz groß, von relativ günstig bis Millionen Dollar teuer, ob Motorboote oder Segelschiffe.

Wobei letztere eindeutig seltener zu sichten sind in den Marinas, an den Anlegestellen vor Privathäusern und auf den Kanälen. Dabei gehören Hobby- und Freizeitboote in Süd-Florida generell zum täglichen Bild, wie jeder schnell feststellt, wenn im US-Staat unterwegs. Das gilt für die Atlantik-Seite im Osten wie für die am Golf von Mexiko auf der westlichen Seite. Aber das Besondere an Fort Lauderdale am Atlantik ist, dass die Kanäle durch die Stadt verlaufen und nicht nur durch teure Wohnviertel mit eigenen Bootsstegen und Anlegestellen. Daher trifft der sich selbst auch gern verliehene Titel „Yachting Capital“ durchaus zu.

Architektonisch zeigt sich in Fort Lauderdale sichtlich viel zeitgenössische Architektur, die Skyline der Moderne ohne Schnörkel bei Hotels, Bürogebäuden und Apartmenthäusern, auch als High-Riser, reicht vom Strandboulevard landeinwärts über Downtown hinaus. Dazwischen aber immer wieder Straßen und Wohnviertel mit echt alter, schön nostalgischer Architektur, gepflegte Einfamilienhäuser im Stil der 1960/1970, etliche in Villengröße und orginal aus den Jahren. Andere Häuser und Villen bilden spanischen und römischen Stil nach.
Architektonisch gibt es vieles – nur keinen echten Barock wie in Venedig
Seltener mischen in den Wohnvierteln schnörkellos-moderne Häuser-Designs mit, in den gehobenen dann allerdings in auffällig pompösen Maßen. Und immer wieder private Bootsstege an Privathäusern, an denen Boote von klein bis groß liegen. Wer keinen eigenen Steg hat, der nutzt eine der diversen Marinas, darunter die Fort Lauderdale Marina, die älteste vor Ort.

Wer an den Wasserwegen entlang flaniert, sieht Menschen an Bord hantieren, kann Details der Boote erkennen, ob an Rumpf und Motorisierung, und kommt bei den Segelyachten in den Genuss, en Detail Mast, Segel, die ganze Takelage bestaunen zu können. Ihre Passagiere winken manchmal lässig, man winkt ebenso lässig zurück. Die Boote starten über die Kanäle ihre Ausflüge zum Meer oder kommen von dort zurück. Andere bleiben in der Stadt, fahren vielleicht zu Freunden oder zum nächsten Restaurant wie etwa dem leger-schicken Boathouse des Traditionshotels Riverside mit Bootsanleger am New River-Ufer in Downtown.
Wassertaxis und mehr
Derart vorzufahren gehört zum typischen Lifestyle à la Fort Lauderdale wie zu dem à la Venedig. Als Tourist in der Stadt ohne eigenes Boot kommt man dort wie hier auch in den Genuss, weil auch Fort Lauderdale Wassertaxen bietet, um ganz ortstypisch vorzufahren – mit 20 zentralen Haltestellen wie zum Beispiel der am Hotel Riverside. Auch hier lässt Venedig schön grüßen, auch wenn die Wassertaxis in Fort Lauderdale keine althergebrachten Holzboote sind, wie man sie aus den Krimis von Donna Leon und von Fotos venezianischer Promi-Hochzeiten wie der von Hollywood-Star George Clooney kennt. Vielmehr sind sie quietschgelb, damit immerhin nicht zu übersehen und genauso praktisch. Details dazu unten.

Bei so viel maritimem Charakter wundert es einen nicht, dass Fort Lauderdale ein zentraler Hub auch für Kreuzfahrten ist: zu den Bahamas, in die Karibik und gen Mittel- und Süd-Amerika, auch für deutsche Anbieter. Das liegt an der Toplage am Atlantik, auf dass sich Port Everglades, der Hafen von Fort Lauderdale, zu einem der größten Kreuzfahrt–Drehkreuze weltweit entwickelt hat. Daher fallen heuer an den Ufern denn auch über die Ozeane fahrende Cruise-Liner ins Auge statt alter Forts. Da überrascht es überdies kaum, dass die US-Stadt jährlich die Fort Lauderdale International Boat Show, kurz FLIBS, ausrichtet – dieses Jahr die 67. und zwar vom 29. Oktober bis 2. November und ein globales Ereignis für die internationale Boot-Community.
Das Spezielle in Fort Lauderdale für diese Boat-People-Szene: Wegen der umfänglichen boots-technischen Infrastruktur der Messestadt werden viele Yachten live vor Ort gezeigt und dann nicht hochgebockt auf dem Trockenen, sondern an den Stegen im Wasser liegend. Die schnittigen Stücke sind ausgestellt in den diversen Marinas wie Bahia Mar Yachting Center, Super-Yacht Village am Pier 66 oder am Outdoor-Areal des brandneuen ansehnlichen Broward County Convention Center am Port Everglades, beides einen Katzensprung vom Schiffsanleger für die Kreuzfahrt-Dampfer.

Insgesamt hat die Boat-Show sechs Locations. Und man muss kein Kaufinteressent sein, um an dieser Show im Herbst und dem dazugehörigen Flair Gefallen zu finden. Zum Anlass reisen in Fort Lauderdale jedes Jahr im Herbst auch Crews an auf der Suche nach neuen Engagements auf entsprechend großen Motor- und Segelyachten der Reichen und Schönen, ob als Kapitän, Deckhand oder Koch. Alles in allem nicht verwunderlich, dass das Yacht-Business vor Ort für Jobs das ganze Jahr über sorgt ob in Werften und bei Motorbauern, ob im Marine-Engineering und in der Herstellung von Bootsausrüstung. Bauen, Umbauen, Recyclen und Warten von Yachten stehen für gut 100.000 Arbeitsplätze in und um Fort Lauderdale.

Die Stadt ist also kein reine Beach-Town, zählt im innersten Areal rund 190.000 Einwohner und liegt strategisch gut zwischen zwei berühmten Nachbarstädten: Miami Beach, hippes Ziel eine Stunde südlich, sowie Palm Beach, traditionelle Luxusenklave lange bevor Präsident Trump mit seinem Mar A Lago dort Quartier nahm. Die drei Städte und noch Orlando hoch im Nordosten sind per ÖPNV gut vernetzt über die Bright Line als regionale Bahnlinie. Was die internationale Anreise nach Fort Lauderdale und in die Region sehr bequem macht, ist der Flughafen Fort Lauderdale-Hollywood International, der – noch bequemer – gerade einmal fünf Kilometer südlich von Fort Lauderdale liegt.
Fortbewegung auf zwei oder vier Rädern
Und was ist mit der Fortbewegung auf vier oder zwei Rädern? Da gibt es außer Highways auch eine romantische Variante, nämlich den A1A, die Strandstraße vorbei am Atlantik, beginnend im Süden in Key West. Danach führt der A1A durch Miami Beach, weiter nördlich durch Fort Lauderdale, dann Palm Beach und so weiter. Auch in Fort Lauderdale liegt der Atlantik direkt auf der einen Seite plus Palmen und Sandstrand, während auf der anderen Hotels, Wohnhäuser, Lokale und Geschäfte warten.


Zur Rush-Hour kann jedoch auch auf der gemütlichen A1A in Fort Lauderdale viel Verkehr sein. Doch anders als vor zehn, 15 Jahren pflegen die Verkehrsteilnehmer einen angenehm zivilen Umgang miteinander – nicht zuletzt dank umfänglicher Kamera-Überwachung vor Ort. Das war eine der Maßnahmen, mit denen die Stadt ihre Qualität für Bewohner wie Besucher im Lauf der Jahre verbessert hat. „Das war nach Jahren des Verharrens nötig“, freut sich Lauren vom alteingesessenen Kayak- und Paddle-Board-Verleih Blue Moon Outdoor, der auch Jet-Skis verleiht und Touren mit den Sportgeräten anbietet. Der Freizeitwert ist hoch in Fort Lauderdale – die Aktivitäten vielseitig.


Upgrade auch bei Hotels
Dass Fort Lauderdale insgesamt ein Upgrade als Reiseziel erfuhr, lässt sich auch an Investitionen in gut geführte Hotels ablesen, darunter das Bahia Mar mit Yachthafen am Meer – siehe oben – als erschwinglicheres Haus oder Richtung oberes Ende der Preisskala das Hotel W als etwas spleenige Marke von Marriott. Oder die Häuser der etablierten Luxushotel-Ketten Ritz Carlton und Four Seasons. Sie haben das Image von Fort Lauderdale angehoben und das Preisniveau gleich mit. Lange vorbei also die Zeiten der billigen Spring-Break-Partys feierwütiger College-Kids.
Wohin nun mit dem Water Taxi
Was man vor Ort am besten neben Sonnencreme immer dabei hat, ist eine Übersichtskarte der Water-Taxi-Stops (unten rechts) und solche Hinweisschilder (unten links). Und schon geht es an Bord beschaulich über die Wasserwege ohne Staus und Ampelstopps zu Highlights in Town. Das macht gute Laune, auch weil das System übersichtlich ist. Denn die Wasser-Taxi-Haltestellen sind nummeriert und markiert.


Zum Auftakt Millionärs-Ambiente – Stop F 7 Ideal zum ersten Kennenlernen der Stadt ist ein Rundkurs über alle Fort-Lauderdale-Haltestellen, der rund drei Stunden dauert und einen stilecht ins Flair eintauchen lässt. Besser noch: die eineinhalb stündige Tour „Fort Lauderdale’s Premier Sightseeing Cruise“ mit Erzähler (narrated). Der erklärt die Stadt und erzählt Historie und Histörchen gerade auch im Nobelviertel, der „Millionaire‘s Row“. Hier erwähnt der Erzähler auch Preise pro Haus von durchaus einigen zig Millionen Dollar – die feine Yacht am Steg natürlich nicht mitgerechnet. Auch nennt er die dazugehörigen Eigentümer, oft Berühmtheiten aus Finanz- oder Filmhochadel. Cruise-Ticket: 30 $.

Riverwalk, Las Olas Boulevard, Historie – Stop F1 und F 2 Die Haltestellen liegen am Las Olas Boulevard, der am Strand beginnend bis Downtown führt. Dabei ist Halt F 1 zentraler als F 2 und liegt am Riverside Hotel – siehe oben. Von hier geht es zu Fuß weiter bis mitten in Downtown über den Riverwalk am New River vorbei oder ab dem Riverside Hotel über besagten Las Olas Boulevard. Der gilt seit Jahrzehnten als die Flaniermeile der Stadt, ist teils von Palmen gesäumt und gespickt mit Cafés, Restaurants und Boutiquen. Der Verkehr fließt langsam, die Autos sind teils protzig. „Hier ist auch viel Sehen und Gesehen werden“, weiß Heiko Dobrikow.
Der Deutsche ist seit knapp zehn Jahren General Manager des Riverside, das als ein Symbol traditioneller Premiumhotellerie gilt. Das Riverside wurde 1925 erbaut, 1936 eröffnet, ist damit eines der ältesten Hotels in Broward County und gefällt innen mit seinem Mix aus alt-spanischem Schick zu zeitgenössisch-coolem Interieur. Das Haus gilt als Dauer-Magnet auch für Externe. Die kommen für die Wine & Martini-Lounge drinnen, ganz old-style und fein, fürs Restaurant Wild Sea und das legere Boathouse mit Terrasse und Water-Taxi-Anleger.

Historisches liegt auch direkt am Halt 1 neben dem Hotel und zwar das Stranahan House, das älteste original erhaltene Haus der Stadt und heute ein Museum für ihren Lebensstil damals. Das Holzhaus mit Veranda wurde 1901erbaut und war ab 1906 die Residenz von Frank und Ivy Stranahan. Er machte schon um 1894 als Händler am New River Geschäfte, viele auch mit den Seminolen, richtete in Parterre des Hauses seinen Handelsposten ein und war mit seiner Umtriebigkeit einer der Gründerväter für die City Fort Lauderdale.
Top-Kunst, History Fort Lauderdale – Stop F 1 Den Las Olas Boulevard weiter stadteinwärts liegt Fort Lauderdales renommiertes NSU Museum of Art, sein modernes Gebäude ein Eye-Catcher. Innen lockt Kunst von Weltruf mit Werken von Picasso, Matisse, Dali und Warhol. Renommiert auch die Artefakte afrikanischer, kubanischer und süd-amerikanischer Kunst.

Wer tief in Fort Lauderdales Geschichte eintauchen möchte, kommt über Halt 1 zu einer Top-Adresse dafür: das History Fort Lauderdale am Las Olas Boulevard. Es erzählt auf einer Art Campus historischer Gebäude die Geschichte der First Nations ab den frühen Jahren bis in die Zeiten um 1900 und später
Cruising Pier 66 – Stop F 5 – Das Ferienresort mit Marina lohnt sich auch für Nicht-Hotelgäste wegen seiner Geschichte als ikonisches Luxusrefugium von 1965 – damals auch als teure Antwort auf die Spring-Break-Partys, als die nicht mehr gern gesehen waren. Es liegt am Intra Coastal Waterway, der ebenso ikonischen Schiffsstraße, die von Norden nach Süden unmittelbar parallel zum Meer durch ganz Florida verläuft. Der Intra Coastal, wie Locals kurz sagen, ist teils natürlich, teils künstlicher Art, hat je nachdem genügend Tiefgang für Berufsschifffahrt und Megayachten und dient durch Anschlüse an den Atlantik für Zufahrten zu Häfen und Kanälen und umgekehrt.
Große Schiffe und moderne Architektur – Stop F 4 Hier kommt ebenfalls sehr gut der Intra Coastal Waterway und seine Verbindungsfunktion ins Spiel. Am Halt 4 sind die Chancen gut, Riesenpötte ein- und ausfahren zu sehen. Das ganze vor der Kulisse modernster Architektur mit dem neuen Broward County Convention Center und dem brandneuen Omni Hotel, ein Hingucker aus Glas und ungewöhnlicher Formsprache.

Traditionell Chillen an der 15th Street Fisheries – Stop F 3
Das Gegenteil von modern ist dieser Halt, weil er in einen teils schön erhaltenen alten Stadtteil direkt am Intra Coastal Waterway führt, der auch hier wieder innere Wasserwege mit offenem Meer verbindet. Hier liegt mit der Lauderdale Marina, gegründet 1948, der älteste Hafen für Hobbyyachten weit und breit. Gebäude aus der Zeit stehen im Gegensatz zur Infrastruktur für die Boote, die up to date und full service ist, wie Boat-People sagen. Kleine, große und ganz große Boote schwoien an den Stegen. Dazwischen quasi das traditionelle Sea-Food-Restaurant 15th St. Fisheries mit Outdoor-Deck zur legeren Einkehr und Fine Dining upstairs. Natürlich mit Bootsanleger am Restaurant fürs Sehen und Gesehen werden.
Natur und Museum Bonnet House – Stopp F 9
Von diesem Halt nicht weit vom Meer geht es mit wenigen Schritten sowohl in den Hugh Taylor Birch State Park als auch ins nahe Bonnet House Museum & Gardens. Im State Park beherrscht die Flora und Fauna Ur-Floridas das Bild, etwa rundum wildes Gebüsch bis an die schönen Sandstrände wie zu Zeiten, als keiner daran dachte, hier Badeurlaub zu machen. Unter dem Schutz des State Park sind auch Mangroven erhalten, ebenso Wasserläufe aus Süßwasser als ideales Zuhause diverser Seevögel. Zu Fuß oder per Fahrrad geht es über einen drei Kilometer langen Trail oder per Kayak (Verleih vor Ort) über die Wasserläufe.
Das Land dieses State Park entlang der Küste gehörte einst dem Anwalt Hugh Taylor Birch aus Chicago, der es um 1895 kaufte und gut 20 Jahre später Tochter Evelyn und deren Gatte Frederick Bartlett, Kunstsammler und Künstler, zur Hochzeit schenkte. Das Ehepaar baute sich auf dem Areal ein malerisches Haus, genannt das Bonnet House, lebte eine Art karibischen Plantagen-Stil aus, gönnte sich Kunst- und Musikstudio und Gästehaus und legte um das Haus einen feinen Garten (nicht zu verwechseln mit dem State Park) an, dessen Orchideensammlung heute als eine der schönsten über die Region hinaus gilt.


Im Inneren des Hauses sind originales Mobiliar und Kunst zu bestaunen und lassen auf die Kreativität des Paares schließen. Hier sind nur geführte Touren erlaubt, das Areal draußen können Besucher mit Ticket auf eigene Faust erkunden. Der Halt des Water-Taxi schließt mit Sonnenuntergang, dann schließt auch der State Park.
Shoppen in der Galleria Mall – Stop F 8
Vom Halt 8 geht es zum Einkaufen in die Galleria Mall mit allen möglichen Marken – von Apple über H & M und Hollister bis Macy’s Kaufhaus und Sephora.
Beaches entlang A1A
Die Water-Taxis fahren nicht übers Meer und sind keine Shuttles zu den Beaches. Andererseits sind einige Haltestellen am Intra Coastal nur einen Block entfernt von den Stränden, die sich daher also mit etwas Fußweg per Water Taxi erreichen lassen.

Das gilt bei den nördlicheren Haltestellen F 8, F 9, F 10, F 11; die zwei letzteren auch die Haltestellen für die Lokale Bokampers Sports Bar (F 11) und Shooters Waterfront (F 10). Nah zum Strand ist es noch von F 7 (Las Olas Landing) sowie F 6 (Marina Village und Bahia Bar). Keine Strände um die Ecke haben F 1, F 2, F 3, F 4 und F 5.
Wichtige Websites und weitere Info
Fort Lauderdale https://www.visitlauderdale.com. Florida insgesamt: www.visitflorida.com/de
Die quietschgelben Watertaxis verbinden alle möglichen Ziele, ob Museen, Happy Hour-Location, Shopping-Mall oder Beach, halten an gut 20 Stopps in der Stadt der Kanäle und Kanälchen; sogar an insgesamt 30, die Orte Hollywood und Pompano mitgezählt. Die Water Taxis fahren von zehn Uhr morgens (am) bis 22 Uhr abends (pm), sieben Tage die Woche. Das Tagesticket erlaubt Ein- und Aussteigen am Tag so oft der Fahrgast möchte, Hop on, Hop off also und kostet 38 Dollar ($) für Erwachsene, 18 $ Kinder ab fünf bis elf Jahre. Wer länger in Fort Lauderdale weilt, für den kann sich der 30-Tage-Pass mit unbegrenztem Fahren für 140 $ lohnen. www.watertaxi.com. Fort Lauderdale’s Premier Sightseeing Cruise“ mit Erzähler (narrated) kostet 30 $.
Vertiefendes zu den Zielen Riverside Hotel www.riversidehotel.com. Stranahan House www.stranahanhouse.org. History Fort Lauderdale www.historyfortlauderdale.org. Museum of Art www.nsuartmuseum.org. Resorthotel Pier Sixty Six www.piersixtysix.com. Seafood-Institution 15th St Fisheries https://www.15thstreetfisheries.com. Hugh Taylor Birch State Park www.floridastateparks.org/HughTaylor Birch. Bonnet House www.bonnethouse.org. Kajak-Verleih https://bluemoonkayak.com.
Fort Lauderdale International Boat Show: https://www.flibs.com
So fing alles an im Venedig of America: So bewohnten die Tequesta Indianer für 1000 Jahre die Region, bis sich die Spanier um 1790 hier breitmachten. Im Zweiten Seminole Krieg von 1835 bis 1842 wurden drei Forts von Major William Lauderdale gebaut und am Ende die First Nations aus ihrer Heimat verdrängt. Die Konföderierten bestimmten im Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 die Geschicke mit, aber der Ort erlebte nach diesem Civil War keine nennenswerte Entwicklung mehr. Bis 1890 die Florida East Coast Railroad des berühmten Henry Flagler ihre Gleise bis nach Fort Lauderdale verlegte. Damit kamen Menschen und Waren einfacher hierher, sodass Fort Lauderdale 1911 als City etabliert und das Umland drei Jahre später als Broward County organisiert wurden. 1928 eröffnete der Port Everglades als Handels- und Passagierhafen. Als die Stadt im zweiten Weltkrieg großer Marine-Stützpunkt wurde, kam sie noch stärker auf die Karte. Auch mit der Folge, dass nach dem Krieg viele Soldaten sich des Sunshine-State und seiner touristischen Stärken erinnerten, hierher umzogen und den Tourismus mit aufbauten.













